Gelbe Tonne oder grüner Sack?

Landkreis Ostallgäu startet Umfrage zu Entsorgungsmöglichkeiten

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Ostallgäu – Wollen die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Ostallgäu leere Kunststoffverpackungen wie bisher zum Wertstoffhof bringen oder lieber von zu Hause abholen lassen? Wie zufrieden sind die Ostallgäuer mit den Entsorgungsmöglichkeiten im Landkreis? Antworten darauf soll eine repräsentative Bürgerbefragung ergeben, die der Landkreis nun startet. 1000 Haushalte werden befragt.

Bereits seit einigen Jahrzehnten gehört das Trennen von Abfällen zu den alltäglichen Aufgaben. Damit Bürger recycelbares Material auf kurzen Wegen entsorgen können, gibt es in jeder Ostallgäuer Gemeinde einen Wertstoffhof. Eine repräsentative Umfrage soll ergeben, wie zufrieden die Bevölkerung mit dem bestehenden Entsorgungssystem ist. Dafür hat die Kommunale Abfallwirtschaft im Landratsamt das Meinungsforschungsinstitut L.Q.M aus Mainz beauftragt.

Eine zentrale Frage ist, wie die Mehrheit der Ostallgäuer in Zukunft Kunststoffverpackungen wie leere Joghurtbecher, Milchtüten und Shampooflaschen entsorgen möchte. Bisher werden diese im grünen Sack gesammelt und am Wertstoffhof abgegeben. Zahlreiche Landkreise in Deutschland haben bei der Entsorgung von Leichtverpackungen bereits auf ein Holsystem mittels „Gelber Tonne“ umgestellt. Dabei werden Chips­tüte & Co. analog zum Bio- oder Restmüll in einer separaten Abfalltonne gesammelt, die regelmäßig geleert wird. Das spart so manche Fahrt zum Wertstoffhof. Andererseits muss auf jedem Grundstück Platz für eine weitere Abfalltonne gefunden werden.

Bis zum 16. März werden rund 1000 Bürger telefonisch nach ihrer Meinung gefragt. Die Auswahl erfolgt zufällig und anonym. Das Landratsamt bittet alle Angerufenen, an der Befragung teilzunehmen und so an einer kundengerechten Gestaltung der Entsorgungsmöglichkeiten im Landkreis mitzuwirken. Weitere Informationen geben die Kommunale Abfallwirtschaft, Telefon 08342 911-505 und die L.Q.M Marktforschung GmbH, Telefon 06131/97212-0.

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