Behelfsbrücke für "Hasenbrücke" liegt bereit

Geduld ist gefragt

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So liegt sie da, die eingebrochene „Hasenbrücke“.

Marktoberdorf – Do not touch – Berühren verboten! Das gilt zumindest für die Stadt Marktoberdorf in Bezug auf die eingestürzte Geltnachbrücke, auch „Hasenbrücke“ genannt. Wie Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell sagte, muss die Stadt erst die Besichtigung der Unglücksstelle durch einen vom Gericht bestellten, unabhängigen Gutachter abwarten, bis sie selbst für einen behelfsmäßigen Übergang sorgen kann.

Eine Behelfsbrücke liege bereit, erklärte Hell, die immerhin Radlern und Füßgängern das Überqueren der Geltnach an der beliebten Stelle zwischen Bertoldshofen und Rieder ermögliche. Hell hofft auf eine baldige Begutachtung, dass noch vor dem Sommer die Behelfsbrücke installiert werden kann.

Wie berichtet, war ein großes Gespann beim Überqueren der Brücke eingebrochen, der Anhänger und seine Ladung in den Fluss gestürzt. Der Fahrzeuglenker habe dann noch am selben Abend begonnen, Anhänger und Ladung zu bergen und auch die zerborstene Brücke aus dem Flussbett zu heben. Polizei und Stadtverwaltung waren erst am Folgetag verständigt worden. War der Anhänger überladen oder die für 16 Tonnen Gewicht zugelassene Brücke etwa schadhaft? Das muss nun ein Gericht klären. Wann der Prozess beginnt, steht allerdings noch in den Sternen.

von Angelika Hirschberg

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