Gemeinsam den Blick nach vorne richten

Michael Frembs soll es jetzt richten. Foto: svk

Mit einer Niederlage sind die Bayernliga-Frauen der SpVgg Kaufbeuren aus Nürnberg zurück- gekehrt. Auch im siebten Spiel infolge konnte das Team keinen Sieg einfahren. Derweil richtet das SVK-Präsidium mit allen Beteiligten nach den Querelen und dem Boykott im Punktspiel gegen Regensburg doch gemeinsam den Blick nach vorn. Unterdessen haben die Herren in der Bezirksoberliga beim 4:0 auswärts in Rain ein Ausrufezeichen gesetzt.

Bis zur Winterpause soll es Michael Frembs richten. Als Interimstrainer und neuer verantwortlicher Teamchef versucht er die Frauen in die Erfolgsspur zu bringen. „Thomas Neumann hatte die Idee mich als Schlichter zu integrieren“, erzählt Michael Frembs. Ihm habe darüber hinaus die derzeitige Situation einfach „leid“ getan. „Ich wollte das alles nicht kaputtgehen lassen“, setzt er weiter fort. Michael Frembs sieht sich als Vermittler und will aushelfen“. Der durch die Bayernligaspielerinnen in die Kritik geratende Abteilungsleiter Armin Böck zeigt sich mit der getroffenen Vereinbarung im Sinne des Vereins einverstanden. Böck wird weiterhin im Juniorinnenbereich die jungen Talente an die höheren Spielklassen heranführen. Der 29-jährige trägt bis auf das Bayernliga-Team auch weiterhin die Verantwortung im Frauenbereich. Bei ihrem Auswärtsspiel in Nürnberg war Kaufbeuren aufgrund der Situation verunsichert. Jubeln durften an diesem Tag nur die Gastgeber. „Nürnberg war bissiger und zweikampfstärker als meine Mannschaft“, bilanziert Michael Frembs nach dem Spiel. Bei einer besseren Chancenverwertung aus Sicht der Kaufbeuren wäre auch ein Unentschieden denkbar gewesen. Für die SVK-Frauen hängen in dieser Saison die Trauben ziemlich hoch. Der neue Teamchef bleibt Realist: „Ob es für die Liga weiter reicht, müssen wir abwarten. Wir werden allerdings bis zum letzten Spieltag kämpfen und nicht aufgeben“, versucht er gemeinsam mit den Spielerinnen das Unmögliche noch möglich zu machen. Auch Mannschaftsführerin Peggy Essenwanger will nach den Vorfällen nur noch eines: „Den Spaß am Fußballspielen wieder bekommen“. Der Rest komme dann von ganz alleine, betont sie. Ein dickes Ausrufezeichen hat dagegen die SpVgg Kaufbeuren bei ihrem Gastspiel in Rain am Lech gesetzt. 4:0 siegte die SVK und holte nach drei sieglosen Partien infolge ausgerechnet in der Fremde einen so wichtigen Dreier. „Das hat sich bereits unter der Woche im Training abgezeichnet“, hatte Cheftrainer Günter Bayer schon eine Vorahnung. Er durfte recht behalten. Mit einer robusten und aggressiven Gangart zwangen sie den Aufsteiger im eigenen Stadion in die Knie. Nicht wieder zu erkennen war die Rainer nach dem triumphalen 7:1-Sieg über Schwaben Augsburg. „Ich glaube, dass der Gegner uns heute arg unterschätzt hat. Wir haben Rain buchstäblich überrumpelt“, freut sich Bayer über drei Punkte. Selbst Tanju Kepceoglu war nach dem Spiel sichtlich begeistert. „Heute ist jeder Spieler an seine Grenzen gegangen. Jeder hatte Spaß am Fußballspielen“. Der 20-jährige war maßgeblich an allen vier Toren als Vorbereiter beteiligt. Nach dem internen Trainerwechsel bei der SpVgg Kaufbeuren hat das U23-Team zwar eine super Leistung gegen Biessenhofen gezeigt, doch die Punkte gingen bei der 0:1-Heimniederlage an die Gäste. „Sie sind auf dem richtigen Weg“, so Coach Bertram Zech. Ob er denn jetzt enttäusch sei, dass sein Einstand bei der U23 nicht geglückt ist? „Nein. Beim Fred Jentzsch ist die Situation schwieriger als bei mir. Die A-Junioren haben eine Niederlagenserie. Ich kenne meine Spieler, Fred halt noch nicht. Für mich war es einfacher“.

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