Junge Gesellen ausgezeichnet

Freisprechungsfeier der vereinten Kreishandwerkerschaft Ostallgäu/Kaufbeuren

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Ausgezeichnete Gesellen: Diese Auszubildenden dürfen sich über Bestnoten freuen. Len Walter, (2. v. li.) Feinwerkmechaniker (Ausbildungsbetrieb W. Fassnacht, Bobingen), Benjamin Ullmann, Maurer (Ausbildungsbetrieb Paul, Mauerstetten), Sandra Schön, Malerin/Lackierin (Ausbildungsbetrieb Reitebuch, Ebersbach), Lukas Andreas Reischl, Bäcker (Ausbildungsbetrieb Wanger, Pfronten), Felix Kraus (Elektroniker, Ausbildungsbetrieb Kleß, Schwangau), Vera Dopfer, Friseurin (Ausbildungsbetrieß Gareiß, Unterthingau) und Alexander Brauner, Maurer (Ausbildungsbetrieb Feneberg, Obergünzburg). Hans-Peter Rauch, Präsident der Handwerkskammer für Schwaben (li.) und Kreishandwerksmeister Robert Klauer (re.) gratulierten herzlich.

Ostallgäu/Kaufbeuren – Es war die erste Freisprechungsfeier nach der Fusion der Kreishandwerkerschaften, und damit nicht nur für die angehenden Gesellinnen und Gesellen aus dem Ostallgäu und Kaufbeuren ein großer Tag. Kreishandwerksmeister Robert Klauer freute sich im Rahmen seiner Begrüßung denn auch, dass der lange Weg zur Kreishandwerkerschaft Ostallgäu/Kaufbeuren durch diese erste gemeinsame Feier gekrönt wurde. Im Mittelpunkt des Abends standen aber 134 Auszubildende aus 17 verschiedenen Handwerksberufen, die an diesem Abend ihren Gesellenbrief erhielten.

Maurer, Friseure, Maler , Schreiner und Zimmerer – die Zukunft des Handwerks gab sich auf der Bühne des Modeons die Hand. Dass Handwerker auch in Zeiten der Digitalisierung gebraucht würden, unterstrich Landrätin Maria Rita Zinnecker in ihrer Begrüßungsrede. Sie habe am selben Tag spontan drei verschiedene Handwerker benötigt und sei sich sicher, dass diese Metiers auf lange Sicht unersetzbar blieben. Deshalb wolle der Landkreis außerdem die Marke „Handwerkerregion Ostallgäu“ entwickeln. Auch Kreishandwerksmeister Robert Klauer appellierte an die jungen Gesellinnen und Gesellen, den Zusammenhalt der Gewerke und den Stolz des Handwerks nach außen zu tragen. Er forderte die jungen Menschen auf, für die Ausbildung im Handwerk und den dualen Bildungsweg zu werben. „Wir können auch in Zukunft noch jede Menge guter Leute brauchen“, sagte Klauer.

Hans-Peter Rauch, Präsident der Handwerkskammer Schwaben, lobte die frisch gebackenen Gesellen für ihren Ehrgeiz, ihren Fleiß und die Leidenschaft, mit der sie ihre Ausbildung absolviert hätten. Die Schulleiterin der Staatlichen Berufsschule Ostallgäu Ulrike Devries, die für über 1400 Berufsschüler im ganzen Landkreis sprach, ermunterte die jungen Absolventen, mit Mut, Freude und Tatkraft ihren Weg zu gehen. Sie wies auch auf die Möglichkeiten einer anschließenden Meisterausbildung hin, die zukünftig mit dem akademischen Bachelor gleichgestellt würde. Auch Rochus Nickl von der Sparkasse Allgäu gratulierte den jungen Gesellinnen und Gesellen und warf einen vorsichtig optimistischen Blick auf Wirtschaft und Gesellschaft der kommenden Jahre.

Ausgezeichnet

Bestens gerüstet für eine Zukunft im Handwerk ist Alexander Brauner, der die Gesellenprüfung im Ausbildungsberuf Maurer mit der Gesamtnote 1 abgelegt hat. Für diese hervorragende Prüfungsleistung wurde er durch die Stiftung „Haus des Handwerks“ mit einem Geldpreis ausgezeichnet. Neben Alexander Brauner schlossen Vera Dopfer (Friseurin, Unterthingau), Felix Kraus (Elektroniker, Schwangau), Maximilian Reffle (Anlagenmechaniker Sanitärtechnik, Aitrang), Lukas Andreas Reischl (Bäcker, Pfronten), Joel Rexhausen (Schreiner, Mauerstetten), Sandra Schön (Maler- und Lackierin, Ebersbach), Benjamin Ullmann (Maurer, Mauerstetten) und Len Walter (Feinwerkmechaniker, Bobingen) ihre Lehre mit Bestnoten ab.

von Angelika Hirschberg

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