Freisprechungsfeier der Handwerksgesellen

Schlüssel zur Karriere

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Glückliche Gesichter bei den Prüfungsbesten, die bei der diesjährigen Freisprechungsfeier von Handwerkskammerpräsident Hans-Peter Rauch (rechts) und Kreishandwerksmeister Robert Klauer (links) geehrt und ausgezeichnet wurden.

Kaufbeuren-Neugablonz – „Eine geradezu abenteuerliche Entdeckungsreise, die vor drei Jahren begann, liegt nun hinter Ihnen. Sie haben in den bestandenen Prüfungen Ihre erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten bewiesen und können auf Ihren Erfolg stolz sein.“ Das gab Hans-Peter Rauch, Präsident der Handwerkskammer Schwaben, in seiner Rede anlässlich der Freisprechungsfeier im Gablonzer Haus 69 jungen Frauen und Männern aus insgesamt elf Ausbildungsberufen auf deren weiteren Lebensweg mit.

Außerdem wurden bei dieser Feier sechs überdurchschnittlich begabte Handwerker und Handwerkerinnen aus Kaufbeuren und dem Landkreis Ostallgäu durch die Stiftung „Haus des Handwerks“ geehrt und ausgezeichnet.

Eine erfreuliche Anzahl Freizusprechender, größtenteils in Begleitung ihrer Eltern und Ausbilder, konnte Kreishandwerksmeister Robert Klauer begrüßen. In seiner einleitenden Rede wies er darauf hin, dass er sich jedesmal wieder darüber freue, junge Menschen beglückwünschen zu können, die etwas erfolgreich abgeschlossen und erreicht haben.

Kammerpräsident Hans-Peter Rauch bezeichnete den Gesellenbrief als den Schlüssel einer bevorstehenden erfolgreichen Karriere. Meistertitel und der Weg in die Selbstständigkeit sollten künftige Ziele sein. Mit dem Gesellenbrief in der Tasche sei der Weg dazu geebnet. „Sie können an einer steten Weiterentwicklung teilhaben, wobei Sie von der Kammer die volle Unterstützung erhalten“, so Hans-Peter Rauch. Volle Auftragsbücher, dementsprechend voll ausgelastete Mitarbeiter, seien eine nahezu perfekte „Jobgarantie“. Und so warte man geradezu auf einen bestens ausgebildeten Facharbeiter-Nachwuchs im Handwerks-Bereich.

Kaufbeurens dritter Bürgermeister Ernst Holy überbrachte die Grüße der Stadt und beglückwünschte die jungen Leute dafür, eine richtige Entscheidung getroffen zu haben, die mit dem bestandenen Ausbildungsabschluss den Weg für eine erfolgreiche Zukunft geebnet habe. Oberstudiendirektor Bertram Knitl, Schulleiter der Berufsschule Kaufbeuren, betonte, dass das Handwerk nach wie vor einen „goldenen Boden“ besitze und ein stabiler Wirtschaftsfaktor sei. Mit dem erworbenen Können und Fleiß biete das Handwerk einem jeden eine sichere Existenzgrundlage.

Bevor die Gesellenbriefe an die 69 Freizusprechenden von den jeweils zuständigen Obermeistern und Lehrlingswarten überreicht wurden, konnten noch sechs besonders begabte Handwerker durch die Stiftung „Haus des Handwerks“ mit Urkunden und Prämien sowie sieben Prüfungsbeste ausgezeichnet werden (siehe Infokasten).

In den Pausen traten, mit viel Applaus von Seiten der Anwesenden bedacht, Sportler des TV 1858 Kaufbeuren e.V. auf, die mit ihren Darbietungen Einblicke in die Japanische Kampfkunst Aikido in ihrer ganzen Vielfalt boten.

Prüfungsbeste:

Dominik Hutmacher, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Ausbildungsbetrieb: Frank Hutmacher GmbH in Kaltental

Florian Jocher, Maurer, Ausbildungsbetrieb: M.Wind GmbH in Westendorf

Monika Luh, Friseurin, Ausbildungsbetrieb: Förderungswerk St. Nikolaus Mindelheim - Friseursalon Manuela Sirch in Buchloe

Peter Mößmer, Schreiner, Ausbildungsbetrieb: Möbel + Objektwerkstatt Konrad Mößmer in Lechbruck

Liesa-Vanessa Richter, Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk SP Bäckerei, Ausbildungsbetrieb: Landbäckerei Sinz GmbH in Durach

Michael Rieger, Feinwerkmechaniker FR Werkzeugbau, Ausbildungsbetrieb: KWS Kölle GmbH in Mauerstetten

Alexander Schmid, Elektroniker FR Energie- und Gebäudetechnik, Ausbildungsbetrieb: Dobler GmbH & Co KG Bauunternehmung Kaufbeuren

Geehrt wurden durch die Stiftung „Haus des Handwerks“:

Michael Hösle, 2. Kammersieger 2016 im Wettbewerbsberuf: Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Ausbildungsbetrieb: Hösle Heizungs- und Lüftungsbau in Görisried

Simona Königsperger, 1. Kammersiegerin 2016 im Wettbewerbsberuf: Augenoptikerin, Ausbildungsbetrieb: Fielmann-Optik in Kaufbeuren

Sarah Mayr, 1. Kammersiegerin 2016 im Wettbewerbsberuf: Steinmetz und Steinbildhauer/in, Ausbildungsbetrieb: Hermann Rudolph Steinmetz GmbH in Günzach

Roland Sailer, 1. Kammersieger 2016 im Wettbewerbsberuf: Metallbauer, FR. Konstriktionstechnik, Ausbildungsbetrieb: Kögel Metallbau in Marktoberdorf

Martina Scholz, 2. Kammersiegerin 2016 im Ausbildungsberuf: Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk SP Bäckerei, Ausbildungsbetrieb: Bäckerei Feneberg in Rettenbach a. Auerberg

Bernhard Thoma, 1. Kammersieger 2016 im Wettbewerbsberuf: Land- und Baumaschinenmechatroniker, Ausbildungsbetrieb: BayWa AG in Jengen

von Klaus-Dieter Körber

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