Hohe Auszeichnung für Lindenberger

Gesundheitsministerin Huml überreicht Herbert-M. Pichler das Bundesverdienstkreuz am Bande

Bürgermeister Robert Pöschl (v. li.), Herbert-M. Pichler, Marlene Greil und Altbürgermeister Josef Schweinberger.
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Bürgermeister Robert Pöschl (v. li.), Herbert-M. Pichler, Marlene Greil und Altbürgermeister Josef Schweinberger.

Lindenberg/Berlin – Große Ehre wurde Herbert-M. Pichler aus Lindenberg zuteil. Ihm wurde das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. 

Im November 2019 erreichte Pichler, der seit zwei Jahren mit seiner Lebensgefährtin in Lindenberg wohnt, die Nachricht des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder, dass der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf Vorschlag Söders ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen habe. Pichler, der viele Jahre verschiedene führende Ehrenämter neben seinem Beruf als Unternehmensberater im Gesundheits- und Sozialwesen bekleidete, war von dieser Nachricht in hohem Maß überrascht.

Als für den Gesundheitsbereich zuständige Ministerin wollte Melanie Huml die Überreichung dieser Auszeichnung im Mai 2020 vornehmen. Doch daraus wurde nichts, da das Coronavirus eine würdige Feier mit beruflichen Wegbegleitern unmöglich machte.

Nun fand am 15. Dezember die Ehrung im Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege in München statt. Huml würdigte insbesondere den ehrenamtlichen Einsatz Pichlers als langjähriger Vorsitzender des Verbandes der Privatkrankenanstalten in Bayern e.V., als Mitglied des Vorstands der Bayerischen Krankenhausgesellschaft, als Vorstand des Versorgungsverbands der Bayerischen Privatkrankenanstalten sowie als Mitglied des Vorstandes des Bundesverbands Deutscher Privatkliniken e.V. in Berlin. Als Experte des Krankenhauswesens war Pichler auch lange Jahre Mitglied des Krankenhausplanungsausschusses Bayerns.

Herbert-M. Pichler, der das Beratungsunternehmen FuturaMed GmbH in München gründete, fühlt sich in seiner neuen Heimat pudelwohl. Als ehemaliger Radsportler hat er bereits alle reizvollen Winkel rund um seine neue Heimat erkundet. Es mangelt ihm als gebürtigem Münchner lediglich an der sprachlichen Dialektik. „Spätzle“ und „Küchle“ sind für ihn mittlerweile keine Fremdbegriffe mehr und die Gastronomie in und rund um Buchloe wurde schon oft getestet. Dies, obschon im Corona-Jahr 2020 die Qualität der Speisen öfter nur „to go“ zu Hause geprüft werden konnte.

Sein berufliches und ehrenamtliches Wirken im Gesundheits- und Sozialbereich hat ihn jedoch nicht abgehalten, sich für den Artenschutz einzusetzen. Als Ehrenpräsident des in diesem Bereich aktiven Vereins „Arco-Nepal“ unterstützt Pichler die Bemühungen, den Artenschutz in Nepal voranzubringen. So wurde auch durch sein finanzielles Engagement eine Aufzuchtstation für Reptilien und Schildkröten im Nationalpark geschaffen. Rund 40 Nepali widmen sich dort dem Thema. Auch werden die Idee unterstützende Aktionen bereits in Schulen Nepals bis hin zur Universität vorangebracht.

Buchloes Bürgermeister Robert Pöschl sowie der in direkter Nachbarschaft zu Pichler wohnende Altbürgermeister Josef Schweinberger haben es sich nicht nehmen lassen, Pichler zu der hohen Auszeichnung zu gratulieren.

kb

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