Ja oder Nein

Große Fan-Umfrage im Eisstadion zum Einbau von Zwischenstufen

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Zwischenstufen oder nicht, die ESVK-Fans können am 28. Februar darüber abstimmen.

Kaufbeuren – Die angekündigte Abstimmung zum Einbau von Zwischenstufen in der erdgas schwaben arena wird während des DEL2-Spiels am 28. Februar durchgeführt. Das teilte Markus Pferner, Vorstand des Kommunalunternehmen Eisstadion Kaufbeuren (KU) mit. Wie mehrfach berichtet, gab es immer wieder Beschwerden von Fans, die auf den breiten Stufen nur eine eingeschränkte Sicht aufs Spielfeld hätten.

Laut Pferner lautet die Fragestellung nun wie folgt: Soll das Kommunalunternehmen Eisstadion Kaufbeuren im Bereich der Stehplatztribünen der erdgas schwaben arena zur Verbesserung der Sichtverhältnisse Zwischenstufen mit voraussichtlichen Baukosten von insgesamt etwa 200.000 Euro einbauen?

" Ja, es sollen Zwischenstufen eingebaut werden

-im Bereich der Südkurve - Bahnhofsseite - (Blöcke S, R, Q, P, O)

-im Bereich der Südkurve -Bahnhofsseite - und der Nordkurve - Heimkurve - (Blöcke S, R, Q, P, O, E, F, G, H, I)

" Nein, es sollen keine Zwischenstufen eingebaut werden.

Hinsichtlich des organisatorischen Ablaufs ist laut Pferner vorgesehen, dass jeder Besucher mit einer Dauer- oder Einzeleintrittskarte beim erstmaligen Eintritt in die erdgas schwaben arena am 28. Februar von 18 bis 19.45 Uhr einen Stimmzettel ausgehändigt bekommt. Die Stimmabgabe kann ab 18 Uhr bis längstens 30 Minuten nach dem regulären Spielende am selben Tag erfolgen. Hierfür stehen Wahlurnen an den beiden Ausgängen im Innenbereich sowie im Außenbereich zur Verfügung.

Die Auszählung ist öffentlich und findet unverzüglich nach dem Abstimmungsende im Beisein jeweils eines Vertreters des Kommunalunternehmens Eisstadion Kaufbeuren, der ESVK Spielbetriebs GmbH und der Faninitiative statt. Dieser Personenkreis bildet den Wahlausschuss.

„Das Umfrageergebnis wird nach der Auszählung durch den Wahlausschuss festgestellt und bekanntgegeben. Für die Abstimmung wird ein Quorum von 500 abgegebenen gültigen Stimmen festgelegt“, so Pferner.

Sofern das Quorum erreicht wird, ist zunächst ausschlaggebend, ob für den Einbau von Zwischenstufen mehr als 50 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen vorliegen. Hierbei sind die gültigen Stimmen für beide positiven Alternativen zusammen zu zählen. Ist dies der Fall, wird die Variante zur Ausführung kommen, die die Mehrheit der abgegebenen Ja-Stimmen auf sich vereint.

Entfallen mehr als 50 Prozent der abgegebenen Stimmen gültigen Stimmen auf „Nein“ oder wird das Quorum nicht erreicht, erfolgt kein Einbau der Zwischenstufen.

Bei Stimmengleichheit entscheidet der Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens Eisstadion in seiner nächsten Sitzung über die weitere Vorgehensweise.

kb

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