Grundrechte verstehen

Gustav-Leutelt-Schüler beteiligen sich an Aktion „Straße der Grundrechte“

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Die Schüler der Übergangsklasse an der Gustav-Leutelt-Schule arbeiten mit Eifer an ihrem Projekt für das Festival der Vielfalt.

Kaufbeuren – Unter dem Motto „Miteinander first“ startet das diesjährige Festival der Vielfalt am 22. September die große Auftaktveranstaltung. Auch die Schüler der Gustav-Leutelt-Schule sind mit von der Partie und setzen sich im Rahmen des Projekts „Straße der Grundrechte“ kreativ mit verschiedenen Grundrechten auseinander.

Was bedeutet Menschenwürde? Warum ist Meinungsfreiheit wichtig? Durch die Aktion „Straße der Grundrechte“ will der Veranstalter Kaufbeuren-aktiv früh ansetzen und das Demokratieverständnis schon bei Kindern bestmöglich fördern. Die Schüler der teilnehmenden Schulen bekommen die Möglichkeit, die Bedeutung der Grundrechte für ihren Alltag und für die Gesellschaft kennenzulernen, indem sie sich mittels der Gestaltung von Würfeln mit dem Thema beschäftigen. Diese werden dann beim Festival der Vielfalt als Ausstellung in der Innenstadt präsentiert.

Die Schülerinnen und Schüler der Übergangsklasse an der Gustav-Leutelt-Schule arbeiten zurzeit fleißig am Holzwürfel und an den Artikeln des Grundgesetzes, wie etwa Artikel zwei, der die freie Entfaltung der Persönlichkeit schützt oder Artikel sechs, der den Schutz der Ehe und der Familie als Grundrecht verankert. Das Besondere an der Übergangsklasse ist, dass sie sich bunt aus Jugendlichen verschiedener Nationen zusammensetzt, die noch nicht lange in Deutschland leben. So gibt es die hiesigen Grundrechte in ihren Herkunftsländer zum Teil nicht. Die Beschäftigung mit den Aussagen der Artikel im Unterricht geht für den ein oder anderen Schüler also mit einem neuen Erkenntniswert einher. Ihre persönlichen Einsichten fließen abschließend in die Gestaltung des Würfels ein.

Das Festival am 22. September möchte Begegnung und Austausch zwischen Menschen verschiedenster Herkunftsländer ermöglichen und wartet mit einem großen Bühnenprogramm auf, um möglichst große Teile der Bevölkerung anzusprechen und gemeinsam ein Zeichen für gegenseitigen Respekt und Toleranz zu setzen.

von Mahi Kola

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