Viel Bewegung und Sonne pur

Günztaler Skating Tag bei schönstem Winterwetter

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Das Start- und Zielgelände.
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Wachsexperte Roland Maier.
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Susi Meixner und Fahrer Niklas Vogler fahren raus zur Verpflegungsstation, Stefan Meixner hilft mit.
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Die jüngsten Teilnehmer, Zwillinge Raphael und Adrian (12) mit Mama Simone Hög.
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Pistenhund Iva tankt Sonne.
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TSV-Vereinsvorstand Wolfgang Hess begrüßt die Teilnehmer
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Startaufstellung Massenstart.
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„Massenstart“ beim Günztaler Skating Tag.

Obergünzburg / Günztal – Ein Tag, wie aus einem Wintermärchen – blauer, wolkenloser Himmel, die Lufttemperatur knapp unter dem Gefrierpunkt und strahlender Sonnenschein auf eine schneebedeckte Landschaft. Wolfgang Meixner und Harald Vogler von der Skiabteilung des TSV Obergünzburg bewiesen ein ausgezeichnetes Händchen bei der Terminwahl für den 3. Günztaler Skating Tag im Obergünzburger Ortsteil Escheloh.

Mit rund 20 Helferinnen und Helfern hatten sie am vergangenen Sonntag die Loipen gespurt und ausgeschildert, den Start- und Zielbereich mit einer „Stadionrunde“ ausgesteckt, einen Geschicklichkeits-Parcours für die Jüngsten abgesteckt, die Meldestelle eingerichtet und eine Versorgungsstation zur Stärkung vor und nach dem Lauf für die Teilnehmer und Zuschauer aufgebaut. Harald Vogler erläuterte: „Unser Plan ist es eigentlich, diese schneeabhängige Veranstaltung jedes Jahr auszurichten. Dieses Jahr hat es sich vom Wetter her wieder angeboten.“ Im Verein habe man einen Kern von 20 Kindern und Jugendlichen, die regelmäßig trainieren. Das habe sich so über die Jahre entwickelt. Für die Erwachsenen hatte man für individuelle Aktivitäten die Loipen entlang des Tobelbachs gespurt. „Eine fest installierte Flutlichtanlage beleuchtet jeden Abend bis 21 Uhr eine Ein-Kilometer-Runde und bietet damit Berufstätigen unter der Woche die Möglichkeit zum Skilanglauf unter besten Bedingungen“, sagte Vogler stolz. Die Skilangläufer kämen bis aus Memmingen oder Mindelheim, um hier zu laufen.

Roland Meier, saisonaler Wachsexperte der Skiwachsfirma SWIX, hatte eine Wachsstation aufgebaut und bearbeitete unermüdlich die Langlaufskier der Teilnehmer. „Wichtig bei der Auswahl des richtigen Wachses bei Skating-Skiern ist die Lufttemperatur, weil diese Einfluss auf die oberste Schicht des Schnees nimmt.“ Die Wachsauswahl beim Skating-Stil sei deshalb viel einfacher als beim klassischen Stil mit Kletterwachs. So mancher begeisterte Teilnehmer bedankte sich hinterher bei Maier.

Gestartet wurde der Ski-Volkslauf im Massenstart ohne Zeitnahme und die Teilnehmer konnten zwischen einer Sieben-Kilometer-, Elf-Kilometer- oder einer 20-Kilometer-Runde wählen. Jüngste Teilnehmer waren die zwölfjährigen Zwillinge Raphael und Adrian Hög. Als älteste Teilnehmerin startete Gina Fuchs (70), als ältester Teilnehmer Josef Fastner (67). Unterwegs warteten eine bestens präparierte Loipe und zwei Verpflegungsstationen auf die Teilnehmer. Einige sportlich geübte Läufer gingen die Aufgabe gleich zügig an und nahmen schnell Fahrt auf. Andere ließen es eher ruhig angehen, blieben lieber in der Gruppe. Und so zog sich ein langes Band von Skilangläufern durch das Tal entlang des Tobelbaches bis zum Horizont im Süden an den Anstiegen zum Hügel „Ober dem Bierweg“. Andrea Guggemos aus Untrasried nahm sich die Sieben-Kilometer-Runde vor: „Ich komme sonst immer am Vormittag und finde hier gut gepflegte Loipen vor. Heute mache ich mit, weil schönes Wetter ist und weil es gut für die Fitness ist“.

Wolfgang Hess, Vorstand des TSV Obergünzburg, freute sich über die professionell organisierte Veranstaltung der Skiabteilung: „Wir haben rund 1.260 Mitglieder im Spotverein, die größte Abteilung ist dabei Turnen, gefolgt von Fußball und Schwimmen.“ Bei diesem Wetter biete sich natürlich Sport in der Natur an.

Als nach und nach die ersten Teilnehmer mit rosigen Wangen und wohlig erschöpft ins Ziel kamen, wurde jeder Einzelne von den zahlreichen Zuschauern gefeiert und beklatscht. Mit einem Sportlergetränk in der einen Hand, einem Apfelschnitz zur Regeneration in der anderen Hand und der Teilnahmeurkunde unter dem Arm wurde erstmal ausgeschnauft und die Eindrücke und Erlebnisse von unterwegs ausgetauscht. 

von Wolfgang Krusche

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