Gymnasium und Energiewende

Windparks wie hier in Norddeutschland sind im Allgäu wohl eher unwahrscheinlich, Einzelanlagen werden aber häufiger zu sehen sein.

Der Bauausschuss beschäftigte sich in seiner ersten Sitzung in diesem Jahr unter anderem mit den weiteren Planungen und Erschließungen im Bereich des Gymnasiums. Dabei standen auch die zukünftigen Wegebeziehungen im Vordergrund. Ein weiteres Thema war das Ergebnis einer Standortanalyse für Windkraftanlagen im Raum Buchloe, die vom Bauamt vorgestellt wurde.

Beim Gymnasium ging es darum, den Umsetzungszeitraum der einzelnen Erschließungsmaßnahmen festzusetzen. Für Busvorfahrt und PKW-Parkplatz an der Münchener Straße sowie die Elternvorfahrt an der Kerschensteinerstaße besteht kein Handlungsbedarf seitens der Stadt. Anders sieht es dagegen mit den zum Gymnasium führenden Geh- und Radwegen aus. Schnell einig war man sich über die Asphaltierung des Geh- und Radweges parallel zur A 96 zwischen Gennach und dem Ende der Kerschensteiner Straße mit geschätzten Kosten in Höhe von etwa 60.000 Euro. Auch der westlich der Gennach gelegene Weg soll durch einen dauerhaften Belag ausgebaut werden. Steg über Gennach Für den östlich der Gennach gelegenen Zugang von der Münchener Straße aus gilt dies zunächst nur bis zum nördlichen Rand des Gymnasiumgeländes sowie bis zum Campusbereich, der gleichzeitig als Rettungszufahrt geplant ist. Pro und Contra gab es bei der Diskussion im Bauausschuss um einen möglichen Steg über die Gennach, der das Wohngebiet an der Lindenberger Straße mit den Schul- und Sportanlagen verbinden könnte. Abschließend entschied sich der Ausschuss mit einer Gegenstimme für einen Steg, der etwa 25.000 Euro Kosten verursacht. Windkraft als Alternative Im Rahmen der Energiewende und damit verbundenen alternativen Stromerzeugung hatte die Stadt Buchloe durch ein externes Ingenieurbüro mögliche Standorte von Windenergieanlagen (WEA) untersuchen lassen. Die Basis bildeten unter anderem folgende Eigenschaften: möglichst auf einer Anhöhe oder großer Freifläche, keine vorgelagerten Hindernisse in den Hauptwindrichtungen West und Ost, 1.000 Meter Abstand zu Siedlungsgebieten wegen Verschattung und Schallemission sowie Vogelschutzgebiete und Gebiete nach „Fauna Flora Habitatrichtlinie“ (FFH-Gebiete). Im Ergebnis sind grundsätzlich fünf Standorte im Stadtgebiet realisierbar, die gute bis normale Eignungen aufweisen. Allerdings ist der Radarschutzbereich des Flieger- horstes Penzing zum Teil noch ein limitierender Faktor. Langfristiges Ziel der Stadt ist es, durch eigene Stromerzeugung in der Zukunft weitgehend unabhängig von Atomstrom und fossilen Energieträgern zu werden.

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