Gymnasium-Neubau kann beginnen

Warten auf den ersten Spatenstich: Das Gelände für den Neubau des Gymnasiums ist vorbereitet. Im Vordergrund der geplante Parkplatz mit Zugang zum Campus und im Hintergrund der Platz für das Gebäude.

Der Kreistag Ostallgäu hat in seiner letzten Sitzung die Vergabe für die Planung, den Bau und den Betrieb des Gymnasiums in Buchloe an die Firma Georg Reisch aus Bad Saulgau beschlossen. Die Fertigstellung des Schulgebäudes mit Zweifachsporthalle und Freisportanlage wird termingerecht zum Beginn des Schuljahres 2013/14 erfolgen. Landrat Johann Fleschhut begrüßte den einstimmigen Beschluss und sprach angesichts der klaren Entscheidung von „einem guten Gefühl“.

In der Sitzung hatte der Kreistag einstimmig beschlossen, dass der Zuschlag an die Firma Georg Reisch GmbH & Co. KG erfolgen soll. Nach einem rund eineinhalb Jahre dauernden europaweiten Vergabeverfahren hatte sich dieser Bestbieter in der wettbewerblichen Wertung der Angebote nach Punkten durchgesetzt. Die Ausschreibung erfolgte nach einer festgelegten und allen Bietern bekannten Bewertungsmatrix mit den Bestandteilen Architektur, Städtebau, Nachhaltigkeit, Funktionalität, Gebäudemanagement und Preis. Klare Entscheidung Der Landrat fasste das Ergebnis der Entscheidung zusammen: „Ich habe ein sehr gutes Gefühl bei Planung und Bau für diesen Bieter, da er die schulischen Belange klar in den Vordergrund gestellt hat. Es war eine erfreulicherweise klare Entscheidung für diese Firma. Vor uns liegt nun eine sehr ambitionierte Bauzeit für die plangemäße Fertigstellung im Sommer 2013.“ Zum Schuljahresbeginn 2013/ 2014 können Schüler und Lehrer dann in das neue Schulgebäude des Gymnasiums Buchloe einziehen. Der Kreistag Ostallgäu hatte 2010 entschieden, in der Stadt Buchloe ein dreizügiges Gymnasium mit Zweifachsporthalle mit zwei Fachrichtungen in der Schulaufwandsträgerschaft des Landkreises Ostallgäu zu errichten. Die Projektierung erfolgt nun im Rahmen einer Öffentlich Privaten Partnerschaft (ÖPP) mit den Bestandteilen Planung, Bau und Betrieb. Der Betrieb wurde auf 20 Jahre festgelegt. Der Vertragsabschluss selbst kann aus vergaberechtlichen Gründen erst nach Ablauf einer Informations- und Wartefrist erfolgen. Die Unterzeichnung des ÖPP-Projektvertrages ist am 27. Februar 2012 im Landratsamt Ostallgäu nach Ablauf dieser Frist vorgesehen. Der Spatenstich erfolgt dann im Frühjahr mit den derzeit in der Comeniusschule untergebrachten Lehrern und Schülern des 2011 gestarteten Gymnasiums.

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