Fundstelle des Menschenaffen „Danuvius guggenmosi“

Hammerschmiede bei Pforzen: Neue Grabungsgenehmigung für Forschungsarbeiten

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Die Eigentümerfamilie und Betreiber unterstützen die Forschungsarbeiten in der Tongrube.

Pforzen – Um auch in Zukunft Forschungsarbeiten in der Hammerschmiede – dem Ort, an dem der Menschenaffe Danuvius guggenmosi gefunden wurde – durchführen zu können, haben die Eigentümerfamilie und der Betreiber, die Geiger Unternehmensgruppe, mit den Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns (SNSB) einen Vertrag für weitere wissenschaftliche Untersuchungen abgeschlossen.

Die Vertragsgespräche hatten Anfang Juni begonnen und konnten trotz der Komplexität des Themas sowie der besonderen rechtlichen und betrieblichen Situation vor Ort bereits jetzt erfolgreich beendet werden, teilt die Unternehmensgruppe mit.

„Mit dieser Grabungsgenehmigung tragen wir unseren Teil dazu bei, dass die wissenschaftlichen Arbeiten ihre Fortführung finden können“, erklärt Dr. Christoph Heim, Leiter Genehmigungsmanagement der Unternehmensgruppe. Ziel ist es, den Forschern weitere Ausgrabungsmöglichkeiten zu bieten, ohne dabei auf die eigene Rohstoffgewinnung verzichten zu müssen oder sich gegenseitig zu beeinträchtigen.

Die Tongrube in der Hammerschmiede existiert bereits seit mehr als 100 Jahren. Geiger baut auf dem Gelände seit rund 25 Jahren Lehm für die Ziegelherstellung ab. 

kb

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