Hanna Binke spielt zum dritten Mal in "Ostwind" - derzeit im Kino

"Erst einmal eine Auszeit nehmen"

+
Hanna Binke ist derzeit auf der Kinoleinwand im Film „Ostwind 3“ zu sehen.

Nachwuchsdarstellerin Hanna Binke (*17. März 1999) stand bereits mit neun Jahren das erste Mal vor der Kamera. Sie spielte unter anderem in den TV-Produktionen „SOKO Wismar – Flaschenpost“, „Die geerbte Familie“ und „Das Traumhotel – Malediven“ mit. 2013 wurde sie als Hauptdarstellerin für den Kinofilm „Ostwind“ besetzt.

Nach „Ostwind 2“ (2015) ist Hanna in „Ostwind 3 – Aufbruch nach Ora“ das dritte Mal als Mika auf der Kinoleinwand zu sehen. Der Film startete vergangene Woche im Kino. Kreisbote-Redakteurin Sandy Kolbuch sprach mit ihr über Dreharbeiten, Schulstress und Zukunfts­träume.

Schön, dass Du die Zeit gefunden hast, um mit mir zu sprechen. Du bist durch Zufall zum Film gekommen. Wann wurde dein Wunsch geweckt Schauspielerin zu werden?

Hanna: Mit neun bin ich durch Zufall zu einer Agentur gekommen. Ich hatte immer Spaß an der Arbeit, habe mir aber in dem Alter keine Gedanken darüber gemacht, ob ich dies mal beruflich machen will. Erst beim Dreh von Ostwind kam der Wunsch auf, beruflich Schauspielerin zu werden. Da war ich bereits dreizehn und fing an, mir Gedanken zu machen. Bis jetzt ist es noch nicht so richtig mein Beruf, sondern eher ein Spaßding. Bisher muss ich damit auch nicht meinen Lebensunterhalt verdienen.

Hanna Binke in der Rolle der Mika.

Du bist 18 Jahre alt und kommst in die 12. Klasse. Zwei Jahre Schule liegen noch vor Dir. Welchen Stellenwert hat das Thema Ausbildung in deiner Familie und für dich selbst?

Hanna: Ja, genau. Eine Ausbildung werde ich nach dem Abitur eher nicht machen. Ich werde vermutlich studieren. Aber direkt nach dem Abitur möchte ich erst einmal reisen und Filme drehen. Und dann werde ich mir überlegen, was ich wirklich machen will.

Wie denken Freunde und Mitschüler über das Thema Ausbildung oder Studium? Ist das bereits jetzt ein wichtiges Gesprächsthema während der Pausen?

Hanna: Im Moment noch nicht wirklich, weil wir bis zum bestandenen Abi noch zwei Jahre Zeit haben. Es denkt noch niemand megaernst über das Thema Ausbildung nach. Und nach dem Abitur will jeder erst einmal wegfahren und reisen. Die Vorstellung direkt vom Abitur ins Studium zu gehen und quasi nach der Schule sofort wieder Schule zu machen, finde ich auch nicht besonders geil.

Welchen persönlichen Rat würdest du Schülern geben, die sich nicht sicher sind, was sie mal werden wollen?

Hanna: Auf jeden Fall nach der Schule erst einmal eine Auszeit nehmen. Ich sehe das bei meiner großen Schwester und deren Freunden, die auch erst einmal alle nach dem Abi herumgereist sind. Ich kenne aber auch welche, die direkt nach dem Abi mit dem Studium begonnen haben. Ich habe beobachtet, dass dieses Studium sehr oft abgebrochen wurde. Ich denke, wenn man sich ein Jahr Zeit für sich selbst nimmt und sich die Welt ansieht, bekommt mein eine bessere Ahnung davon, was man wirklich beruflich machen möchte.

Viel Erfolg für Deine weitere Zukunft und Karriere!

Auch interessant

Meistgelesen

Bildung ohne (Alters-)Grenzen
Bildung ohne (Alters-)Grenzen
Positive Kernaussage
Positive Kernaussage
Qualität soll lenken
Qualität soll lenken
Rathaus rüstet technisch auf
Rathaus rüstet technisch auf

Kommentare