Zum 100-jährigen Jubiläum

Historie der Kirche Sankt Johannes Baptist Willofs von Michael Ego

Michael Ego.
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Michael Ego.

Obergünzburg-Willofs – Autor Michael Ego aus Willofs veröffentlicht Band 7 der Obergünzburger Schriftenreihe mit dem Buchtitel „Historie Sankt Johannes Baptist Willofs“. Erstverkauf mit Autorensignet ist am Sonntag, 20. Juni, von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr im Bürgerhaus Willofs – passend zum Kirchen-Patrozinium St. Johannes Baptist am 24. Juni.

Der historische Bogen der Entstehungsgeschichte der Willofser Kirche bis heute verläuft laut Ego über einen zeitlich dokumentierten Spannungsbogen, beginnend im Jahr 1455 und reicht bis in die heutige Zeit. „Von Kindheit an bis zum heutigen Tage und darüber hinaus bin und bleibe ich mit diesem Schatz des Dorfes ganz eng verbunden“, so der Autor. „Völlig unerwartet und sozusagen wie aus heiterem Himmel wurde ich in das Gremium der Kirchenverwaltung gewählt und mit dem Amt des Kirchenpflegers betraut. Diese Zeit wurde ganz besonders auch zu einer späten Reifezeit für mich. In mir wuchs allmählich eine Idee zur Frucht heran, deren Samen ich offenbar von Kindheit an in mir trug, nämlich die Geschichte unserer Willofser Kirche viel näher und viel tiefer kennenzulernen.“

Seine Ehrfurcht vor Johannes dem Täufer und seine Faszination zu dessen Persönlichkeit begann bereits in den frühen Jahren seiner Volksschulzeit ab dem Jahr 1965. „Als Ministrant begegnete ich ihm ungezählt oft, blickte ihn an und stellte mir immer wieder die gleiche Frage: ‚Wer bist Du‘? Und er würde mir immer wieder mit denselben Worten antworten: ,Ich bin nicht der, für den ihr mich haltet; aber seht, nach mir kommt einer, dem die Sandalen von den Füßen zu lösen ich nicht wert bin‘.“

Ego berichtet aus seiner Kindheit: „Vor Schulunterrichtsbeginn wurden wir schulmündige Kinder pflichtgemäß von unserer Mutter zum Besuch des Frühmorgengottesdienstes ‚verdonnert‘! Für sie war das aus verständlichen Gründen von großer Bedeutung. So konnte sie sich dann den notwendigen Belangen unseres kleinen Dorfladens ungestört widmen, was für das Wohl der vaterlos gewordenen Familie existentiell von Bedeutung war“. Welche Bedeutung diese Lebensphase mit all ihren Einflüssen auf ihn haben würde, konnte er „beim besten Willen niemals erahnen“, noch hätte er damals je verstehen können, „worum es sich hier für mich und mein späteres Leben handeln würde. Heute weiß ich es! Das Ergebnis liegt nun vor“, verweist er auf sein Buch.

Viele Dokumente, Fragmente, Urkunden, handgeschriebene Schriftstücke, Bücher und die Jahrbücher des „ehemaligen Reichsstiftes Ottobeuren“ – Pater M. Feyerabend in fünf Bänden – waren zu bearbeiten, um die Datenschätze zu finden, nach denen Ego suchte. Als besonders ergiebig für seine Arbeit erwiesen sich die bereits früher verfassten Chroniken der seinerzeit tätigen Willofser und der Obergünzburger Pfarrherrn, nachzulesen im Quellenverzeichnis.

Alle maßgeblichen historischen Recherchen, ergänzt mit den eigenen Gedanken und Erlebnissen des Autors, vervollständigt mit seltenen historischen Bilddokumenten, füllen in fünf Kapiteln dieses Werk.

kb

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