Schnelles Handeln gefragt

Der Mühlbachdamm soll unverzüglich saniert werden

Der Mühlbachdamm in der Gemeinde Aitrang
+
Der Mühlbachdamm in der Gemeinde Aitrang: Hier soll saniert werden und eine neue Uferlandschaft entstehen.
  • Felix Gattinger
    VonFelix Gattinger
    schließen

Aitrang – Ursprünglich sollte die dringend notwendige Sanierung des Mühlbachdammes mit einer umfassenden Aufwertung des gesamten Uferbereichs der Kirnach einhergehen. Geplant war, die Hochwasserschutzmaßnahmen mit einer gleichzeitigen Umgestaltung beider Ufer vorzunehmen, mit Parkbänken, Flachwassermulden, einer Fußgängerbrücke und vielleicht einem Skater- oder Fahrradparcours für Jugendliche. Jetzt hat sich der Gemeinderat dazu entschlossen, das Projekt in zwei voneinander getrennte Maßnahmen aufzuteilen: die technische Sanierung des Dammes einerseits sowie die gestalterische Aufwertung des Areals andererseits.

Grund dafür ist die Dringlichkeit der Dammsanierung. Um das Projekt als förderfähige Gesamtmaßnahme zu verwirklichen, hatte das Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben ein Gesamtkonzept gefordert, das einen Generalplan mit Bürgerbeteiligung und Arbeitsgruppen beinhaltet. Dazu gekommen wäre noch ein wasserrechtliches Genehmigungsverfahren für die geplante Brücke. Der damit verbundene Zeitaufwand und die Menge der Verwaltungsvorgänge im Vorfeld bis hin zum Förderbescheid hätten die technisch dringend erforderlichen Sanierungsmaßnahmen stark verzögert.

Für Bürgermeister Michael Hailand und die Mehrheit der Gemeinderäte ist es jedoch unabdingbar, die Hochwasserschutzmaßnahmen unverzüglich voranzutreiben und bei der Dammsanierung gegebenenfalls auf Fördergelder zu verzichten. Hinzu kommt die Tatsache, dass bei Vorgesprächen mit dem Amt für Ländliche Entwicklung bisher nicht wirklich geklärt werden konnte, ob bei der ursprünglich geplanten Variante die technische Sanierung tatsächlich mitgefördert werden würde. Also hatte sich Bürgermeister Hailand im Gemeinderat für die Trennung der Maßnahmen ausgesprochen und einen Beschluss mit großer Mehrheit erwirkt.

Die landschaftsarchitektonische Aufwertung des Uferareals will die Kommune dennoch zusammen mit den Bürgern vorantreiben und für diese Maßnahmen entsprechende Förderungen beantragen. Einen diesbezüglichen Gemeinderatsbeschluss werde es in einer kommenden Sitzung geben, stellte Bürgermeister Hailand in Aussicht.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Sicherste Stadt Südbayerns
Kaufbeuren
Sicherste Stadt Südbayerns
Sicherste Stadt Südbayerns
Ohne Alternative
Kaufbeuren
Ohne Alternative
Ohne Alternative
Lebensmittelkette aus Mauerstetten übernimmt Real in Kempten und Pentling
Kaufbeuren
Lebensmittelkette aus Mauerstetten übernimmt Real in Kempten und Pentling
Lebensmittelkette aus Mauerstetten übernimmt Real in Kempten und Pentling
Kaufbeuren: Künftig 500 Euro für Kampfhunde
Kaufbeuren
Kaufbeuren: Künftig 500 Euro für Kampfhunde
Kaufbeuren: Künftig 500 Euro für Kampfhunde

Kommentare