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Hochwertige Wohnanlage in Obergünzburg auf den Weg gebracht

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Architekt Thomas Schäfer (v. li.), Abteilungsleiter Immobilien Mike Löttgen, Projektentwicklung Brigitte Schröder, Erster Bürgermeister Lars Leveringhaus, Hubert Schmid-Geschäftsführer Florian Schmid, zweiter Bürgermeister Florian Ullinger, Markträtin Sabine Schulz und die Markträte Wolfgang Epple und Dr. Günter Räder.
Architekt Thomas Schäfer (v. li.), Abteilungsleiter Immobilien Mike Löttgen, Projektentwicklung Brigitte Schröder, Erster Bürgermeister Lars Leveringhaus, Hubert Schmid-Geschäftsführer Florian Schmid, zweiter Bürgermeister Florian Ullinger, Markträtin Sabine Schulz und die Markträte Wolfgang Epple und Dr. Günter Räder. © Krusche

Obergünzburg – Das Industriegelände, das bei den Bürgern als Diplona-Gelände bekannt ist, war vor einigen Jahren vom Markt Obergünzburg übernommen worden. Das Grundstück zwischen der Kemptener Straße und dem Schlossfeldweg sollte für eine städtebauliche Entwicklung genutzt werden. Nun hat die Marktgemeinde dort eine hochwertige Wohnanlage auf den Weg gebracht.

Bei einem Ortstermin erklärte Erster Bürgermeister Lars Leveringhaus das Vorhaben. Im vergangenen Jahr wurden von der Verwaltung die Kriterien für ein neues Quartier im Westen von Obergünzburg im frei finanzierten Wohnungsbau zusammengestellt. „Anfang dieses Jahres konnten interessierte Bauunternehmen ihre Konzepte zur Nutzung des Grundstücks einreichen. In einem mehrstufigen Bewerbungsverfahren wurde das beste Konzept ausgewählt“, so Leveringhaus.

40 Wohnungen geplant

Der Marktrat entschied sich für das Konzept der Hubert Schmid Bauunternehmung und damit für ein qualitativ hochwertiges Wohnquartier mit künftig mehr als 40 Wohnungen. Zur Kemptener Straße hin sollen die drei- und vierstöckigen Gebäude als Lärmfilter für die dahinter liegenden Innenhöfe und Freiflächen fungieren. Eine Tiefgarage mit zahlreichen Stellplätzen wird zur Anliegerstraße Schlossfeldweg verkehrlich angebunden. An der Kreuzung von Schlossfeldweg und Kemptener Straße ist ein Quartiersplatz als Treffpunkt für die Bevölkerung angedacht.

Hoher Standard

Die Flachdächer der Häuser sind begrünt und ergänzen die lockere Baum- und Strauchbepflanzung der Innenhofbereiche. Aus energetischer Sicht soll ein hoher Standard erreicht werden, ergänzt durch Solarpaneele für Warmwasser und PV-Elemente auf geeigneten Flächen. Für die ebenerdigen Fahrradabstellbereiche und die Tiefgarage ist eine E-Ladeinfrastruktur vorgesehen.

Die nächsten Schritte

Architekt Thomas Schäfer erläuterte die nächsten Schritte: „Da wir durch den Wettbewerb schon sehr tief eingestiegen sind, rechnen wir mit einem Bebauungsplan im Sommer 2023 und einem Baubeginn 2024“. Im Jahr 2028 können dann die Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen in Form von Etagenwohnungen bezugsfertig sein.

Beim Ortstermin wurde nun das ehemalige Diplona-Gelände samt Bestandsgebäude an den neuen Eigentümer, die Hubert Schmid Bauunternehmung, übergeben. Für das Bauunternehmen waren anwesend Geschäftsführer Florian Schmid, der Leiter der Abteilung Immobilien Mike Löttgen, die Projektentwicklerin Brigitte Schröder und der Architekt Thomas Schäfer. Unterstützung erhielt Obergünzburgs Erster Bürgermeister Lars Leveringhaus vom zweiten Bürgermeister Florian Ullinger und stellvertretend für den Marktrat, von den Grünen-Markträten Sabine Schulz, Wolfgang Epple und Dr. Günter Räder.

Wolfgang G. Krusche

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