Spitzenleistung von 2,5 Megawatt

Solarpark Marktoberdorf

+
Als idealen Standort begrüßte der Standort das Vorhaben der Baufirma Hubert Schmid, im Kieswerk an der Engratsrieder Straße eine Photovoltaik-Anlage zu errichten.

Marktoberdorf – Die Firma Hubert Schmid errichtet eine Photovoltaik-Freiflächenanlage im Kieswerk an der Engratsrieder Straße. Der Stadt- rat begrüßte am Montag einstimmig das Vorhaben und machte den Weg für die Aufstellung eines Bebauungsplans frei.

Nachdem die Windkraft in naher Zukunft als Quelle regenerativer Energie ausfalle (wir berichteten), befürwortete Georg Martin (Bündnis 90/Die Grünen) ausdrücklich das Vorhaben der heimischen Bauunternehmung. Auch Andrea Weinhart (Freie Wähler) und Eugen Kögel (CSU) machten sich für das Solarkraftwerk im alten Kieswerk als idealem Standort stark. „Wo sonst, wenn nicht dort“, sagten beide. 

Das Plangebiet mit einer Fläche von 3,6 Hektar liegt westlich der Engratsrieder Straße und südlich der Bundesstraße 472. Im Bereich einer bereits abgebauten Teilfläche soll eine rund 600 Meter lange und etwa 16 Meter hohe Solaranlage errichtet werden. 

Da das Gelände der Kiesgrube rund 16 Meter unterhalb dem benachbarten Gelände liegt und die Böschungen mit Hecken und Sträuchern bepflanzt sind, wird man die starren PV-Module von den angrenzenden Straßen nicht sehen können. 

Hubert Schmid rechnet mit einer Spitzenleistung seines Solarparks von 2,5 Megawatt. Module sammeln das Sonnenlicht und wandeln einen Anteil davon in Gleichstrom um. Auch ein Funktionsgebäude wird auf dem Gelände erforderlich sein, in dem sich die Wechselrichter zur Umwandlung von Gleich- in Wechselstrom befinden. Von dem Gebäude aus erfolgt der Anschluss an das Netz über eine Erdleitung.

von Angelika Hirschberg

Meistgelesen

Eiskalt durch den Dreck
Eiskalt durch den Dreck
Kinotipp: "Die versunkene Stadt Z"
Kinotipp: "Die versunkene Stadt Z"
Wohnhaus in Pforzen in Brand
Wohnhaus in Pforzen in Brand
"Gerne noch behalten"
"Gerne noch behalten"

Kommentare