Huhtamaki präsentiert sich auf der Allgäuer Lehrstellenbörse

Im neuen Outfit

+
Im Gespräch: Student André Krause (v. li.) informiert sich bei den Azubis Lisa Schäfler und Sophie Singer.

Kempten/Ronsberg – Eine durchweg positive Resonanz zogen die Ausbildungsleiter des in Ronsberg heimischen Unternehmens Huhtamaki auf der diesjährigen 18. Allgäuer Lehrstellenbörse im Beruflichen Schulzentrum in Kempten am vergangenen Samstag.

Personalreferent Wolfgang Fischer und Andreas Gmeindner als Ausbildungsleiter für Packmitteltechnologen äußerten sich optimistisch über den Zulauf an Interessenten. Gleichzeitig präsentierte sich der in Finnland beheimatete internationale Konzern und Spezialist im Bereich „Flexible Packaging“ nach einer abgeschlossenen Designumstellung erstmals mit seinem Messestand im neuen Outfit der Öffentlichkeit. 

Seit Jahren lockt die Allgäuer Lehrstellenbörse viele Besucher in das Berufliche Schulzentrum Kempten. Mehr als 150 Unternehmen und Institutionen stellen in vier Gebäuden über 170 Berufsbilder vor. Die Staatliche Berufsschule II und die Staatliche Wirtschaftsschule Kempten konnten sich als Veranstalter in diesem Jahr wiederum über Zulauf nicht beklagen, obgleich das Wetter sicher manchen ins Freie gelockt hatte. 

Auch das am Standort Ronsberg vertretene Unternehmen Huhtamaki war anwesend und bot Interessenten in neun verschiedenen Ausbildungsberufen Informationen an. 

Gezielte Anfragen 

„Es gibt nach wie vor für bestimmte Berufe eine hohe Nachfrage“, erläuterte Wolfgang Fischer. Dazu gehörten beispielsweise Mediengestalter, Elektroniker oder Industriemechaniker sowie duale Studiengänge. Bei Medientechnologen, Chemikanten und Packmitteltechnologen bestehe nach wie vor Bedarf. 

Für den Personalreferenten ist es wichtig, dass sich die Jugendlichen einfach trauen, in Praktika oder Schnuppertagen ihre Erfahrungen zu sammeln: „Wir begleiten die jungen Menschen gerne auf dem Weg, denn vielfach sind sie noch formbar und wollen lernen.“ 

Sein Kollege Andreas Gmeindner freute sich über die Resonanz der Anfragen: „Qualitativ ist es besser als die letzten Jahre“, so der Ausbildungsleiter, „es gibt gezielte Anfragen von Jugendlichen, die gut vorbereitet und auch alleine kommen.“ 

Ein Beispiel war der 19-jährige André Krause. Er informierte sich über ein Praktikum als Chemielaborant oder Chemikant. Und das, obwohl er derzeit Informatik studiert! Auf Nachfrage des Kreisboten nach den Gründen, antwortete der Student: „Ich war auf der FOS immer ein ‚Einser‘-Schüler in Chemie und man weiß ja nie, was alles passieren kann!“ 

Neues Design 

Mit dem Messestand in der neuen Optik ist auch die komplette Umstellung auf das neue Design des Konzerns abgeschlossen. Die im Rahmen eines firmeneigenen Azubiprojektes der Mediengestalter erstellte und über mehrere Wochen geschaltete Anzeigenkampagne zur Änderung des Firmendesigns war nach den Worten Fischers ein voller Erfolg: „Wir hatten eine sehr gute Resonanz, auch durch die Aktion des Kreisboten bedingt“. 

Viele Leute hätten positiv darauf reagiert. Durch die Verwendung einer anderen Schrift und neuen Farbgestaltung sei künftig die Wahrnehmung und Wiedererkennung des Unternehmensauftritts noch besser.

von Wolfgang Becker

Auch interessant

Meistgelesen

Festzug mit Hindernissen
Festzug mit Hindernissen
Stadt in festlichem Gewand
Stadt in festlichem Gewand
Blasmusik mit Hauch von Beachparty
Blasmusik mit Hauch von Beachparty
Tänzelfesteröffnung 2017
Tänzelfesteröffnung 2017

Kommentare