Neue Spitze bei Kaufbeurer Hilfsorganisation

humedica-Geschichte geht weiter: Neue Leitung stellt sich vor

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Als neue Vorstände übernehmen Heinke Rauscher und Johannes Peter die humedica-Leitung von Mitgründer Wolfgang Groß (Mitte).

Kaufbeuren – Mit dem Ruhestand von humedica-Mitgründer und Geschäftsführer Wolfgang Groß übernehmen Heinke Rauscher und Johannes Peter als geschäftsführende Vorstände seine Nachfolge. Mit vereinten Kräften und im Sinne der humedica-Philosophie sollen die humanitären Einsätze der internationalen Hilfsorganisation aus Kaufbeuren auch künftig fortgeführt werden. Vergangene Woche wurde das neue Duo vorgestellt.

Für die neue Spitze ist es ein Anliegen, „das Erbe und die Werte von Wolfgang Groß weiterzuführen – mit Kontinuität und Innovation“. Dazu gehöre laut Rauscher auch, humedica fit für das digitale Zeitalter zu machen. Peter wünscht sich mit Blick auf die Zukunft durch die Stärkung der lokalen Partnerorganisationen und humedica-Schwestern „Menschen in Not weltweit gemeinsam noch schneller und besser helfen zu können“. Ein besonderes Anliegen ist für ihn auch die Katastrophenvorsorge, um die dortigen Menschen auf Notlagen vorzubereiten.

Neben langfristiger Projekte der Entwicklungszusammenarbeit, Kinder- und Bildungsprojekten, soll der Schwerpunkt auch künftig auf medizinischer Not- und Katastrophenhilfe liegen.

Sowohl Rauscher als auch Peter sind mit der Arbeit von humedica gut vertraut, fühlen sich der Hilfsorganisation verbunden: Peter arbeitet seit 2015 in der humedica-Zentrale, war lange Zeit für das Training der Einsatzkräfte verantwortlich, und begleitete auch selbst die Not- und Katastrophenhilfe von humedica. Rauscher ist seit 2014 als Referentin für Unternehmenskommunikation bei humedica tätig, und übernimmt nun den Kommunikationsbereich, in dem es vor allem darum geht, „unsere lieben Spender, Förderer, Ehrenamtlichen und Multiplikatoren mit Informationen über unsere vielfältige Arbeit zu versorgen – und natürlich zu motivieren, unsere Hilfe für Menschen in Not auch in Zukunft zu unterstützen“, so Rauscher.

In diesem Sinne setzen sich 50 festangestellte Mitarbeiter, 300 Beschäftigte rund um den Globus und hunderte von Ehrenamtlichen für notleidende Menschen ein. Das Ehrenamt, das auch in den Augen der neuen humedica-Leiter unabdingbar wertvoll ist, soll auch im Ausland weiter gefördert werden, um den direkten Kontakt mit den Menschen vor Ort zu pflegen.

Genauso wie Wolfgang Groß, der die „völkerübergreifende Gemeinschaft im Glauben“ als Fundament der internationalen Zusammenarbeit und humanitären Hilfe erachtet, sind auch Johannes Peter und Heinke Rauscher in ihrem Wirken durch ihren Glauben und den Gedanken der Nächstenliebe inspiriert.

Groß, der sich nach 40 Jahren humanitären Wirkens, in denen er sich mit vielen herausfordernden wie emotionalen Momenten konfrontiert sah, in den Ruhestand verabschiedet, will sein Engagement künftig vor allem auf die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ richten.

von Mahi Kola

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