Leid und Hunger kennen keine Quarantäne

humedica wegen Coronavirus weltweit aktiv

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Mit Schutzmontur setzt sich humedica im Libanon für Menschen in Not ein.

Kaufbeuren – Verunsichert, krank, isoliert: Nicht nur viele Deutsche kennen solche Gefühle in diesen Wochen, auch den Rest der Welt hat das Coronavirus fest im Griff. Die Kaufbeurer Hilfsorganisation humedica hilft deshalb überall auf dem Globus den Ärmsten der Armen im Kampf gegen die Folgen des Virus.

Zum Beispiel auf den Philippinen, wo durch die Corona-Einschränkungen für viele Menschen, die als Tagelöhner arbeiten, die Lebensgrundlage wegfällt. Oder in Sri Lanka, wo viele den Weg in die Krankenhäuser scheuen, weil sie oder ihre Angehörigen, anders als hier, selbst für ihre Verpflegung sorgen müssen. Wie soll das aber funktionieren, wenn es ein Kontaktverbot gibt und mit dem Ernährer der Familie auch die nötigen Einnahmen fehlen, das zu bezahlen? humedica unterstützt die Menschen dabei, Situationen wie diese zu überstehen. In Sri Lanka, auf den Philippinen, aber auch vielen anderen Ländern wie beispielsweise Indien oder Pakistan verteilt die bayerische Hilfsorganisation über Partner vor Ort Lebensmittel, aber auch Hygieneprodukte, um den Menschen in ihrer größten Not zu helfen.

„Die Corona-Pandemie bedeutet für humedica und seine Partner ein hohes Maß an Flexibilität. Permanent ändert sich die Lage. Der Bedarf an Hilfe ist von Tag zu Tag anders, neue Situationen entwickeln sich innerhalb kürzester Zeit. Keiner kann mit dieser Katastrophe allein fertig werden“, betont humedica-Vorständin Heinke Rauscher. In Äthiopien oder dem Libanon beispielsweise, wo humedica in riesigen Flüchtlingslagern die medizinische Betreuung übernommen hat, ist die NGO deshalb im stetigen Austausch mit den lokalen Behörden und anderen humanitären Organisationen.

„Unser Auftrag und unser innigster Wunsch ist es, den Menschen zu helfen, die durch die Folgen der Pandemie am meisten leiden“, erklärt Rauscher. „Eine der größten Herausforderungen ist dabei die weltweite Reisebeschränkung, die es uns aktuell nicht erlaubt, die Hilfsmaßnahmen in den betreffenden Ländern selber durchzuführen. Wir sind deshalb sehr glücklich, dass wir in den über 40 Jahren unseres Bestehens ein stabiles Netzwerk an Partnern mit gut ausgebildeten Mitarbeitern aufbauen konnten, die uns jetzt, wie bei jeder anderen Katastrophe auch, in dieser speziellen Situation zur Seite stehen und vor Ort in unserem Sinne Menschen in Not helfen“, so Rauscher weiter.

Um die weltweiten Hilfsmaßnahmen durchführen zu können, ist humedica auf Spenden angewiesen. Entweder unter www.humedica.org/spende oder bei der Sparkasse Kaufbeuren BIC (SWIFT-Code): BYLA DE M1 KFB, IBAN: DE35 7345 0000 0000 0047 47.

kb

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