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Versuchte Tötung in Pforzen

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Ein Polizeiauto steht vor einem Hochhaus in Berlin-Schöneberg, in dem es gebrannt hat.
In Pforzen stach eine Frau auf ihre Mitbewohnerin mit einem Messer ein. Es besteht der Tatverdacht des Mordversuchs. © Christophe Gateau/dpa/Symbolbild

Pforzen  –  In der Nacht von Montag auf Dienstag gegen 0.30 Uhr wurde der Polizei über Notruf wegen einer Messerstecherei in Pforzen alarmiert. Die Anruferin erzählte laut Polizeibericht , dass sie soeben mit einem Messer auf ihre Mitbewohnerin eingestochen habe.

Die Beamten der Polizei Kaufbeuren trafen die Tatverdächtige 51-Jährige an ihrer Wohnung in der Dorfstraße in Pforzen an und nahmen sie widerstandslos fest. Das 47-jährige Opfer wurde mit Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die in der Nacht diensthabende Staatsanwältin der Staatsanwaltschaft Kempten stufte die Tat als versuchtes Tötungsdelikt ein. Die ersten Ermittlungen wurden vor Ort durch den Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizei Memmingen getätigt. Die weiteren Ermittlungen hat die Kripo Kaufbeuren und die Staatsanwaltschaft Kempten übernommen. Die Spurensicherung am Tatort übernahm das zuständige Fachkommissariat der der Kripo Kempten. Weiterhin gab es rechtsmedizinische Untersuchungen .

Die mutmaßliche Täterin wurde gestern (Dienstag) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten einer Ermittlungsrichterin in Memmingen vorgeführt. Diese ordnete wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Mordes und der psychischen Verfassung der Tatverdächtigen antragsgemäß die einstweilige Unterbringung der Beschuldigten in einer Fachklinik an.

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