Industrie bekundet ihr Interesse

Bei Abgabeschluss für ein Grobkonzept der Flugsicherungsausbildung im Rahmen einer zivilmillitärischen Kooperation auf dem Fliegerhorst Kaufbeuren am vergangenen Freitag lagen der Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb m. b. H. (g.e.b. b.) fünf Angebote vor. Dies bestätigte Peter Köllmann als zuständiger Projektleiter in einem Gespräch mit dem KREISBOTE.

Damit geht das weitere Verfahren in die nächste Runde (wir berichteten). Die Angebote werden nun fachlich und wirtschaftlich ausgewertet. Die Namen der Unternehmen, die ein Konzept abgegeben haben, wurden noch nicht genannt. Wie der bei der g.e.b.b. für Modernisierungsprojekte in der Ausbildung zuständige Geschäftsfeldleiter erläuterte, handele es sich bei allen einge- reichten Grobkonzepten um ernsthafte Bewerbungen aus dem Kreis der Teilnehmer, die bereits hinter verschlossenen Türen vor wenigen Wochen in Kaufbeuren mit dem sogenannten Lastenheft über die Forderungen der Bundeswehr für das Ausbildungsvorhaben informiert worden waren. Es sei vereinbart worden, zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Namen zu veröffentlichen. „Damit fällt nun der offizielle Startschuss für eine fachliche Bewertung“, so Köllmann. Er gehe davon aus, dass im Zeitplan keine Verzögerung eintrete, da es sich ja um eine „überschaubare Anzahl“ handele. Als mögliches Zeitfenster für Ergebnisse nannte er Anfang August. Auf Nachfrage sagte der Geschäftsfeldleiter: „Eine Untersuchung für den Weiterbetrieb in Kaufbeuren gibt es nicht. Für Erndtebrück, hier hin soll die Flugsicherung verlegt werden, habe die Luftwaffe dagegen ein Konzept abgegeben, das als Messlatte für die Bewertung gelte.

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