"Ein Vorzeigeprojekt"

Optisch-funktional gelungen

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Allseits zufriedene und glückliche Gesichter beim Innenhof-Einweihungsfest an der Mittelschule Marktoberdorf, darunter Rektorin Karin Weikmann (6. v. re.) und der Vorsitzende des Mittelschulverbandes Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell (3. v. re.).

Marktoberdorf – Überall fröhliche und zufriedene Gesichter bei Schülern, Lehrkräften, Ehrengästen und Eltern. Ein lang gehegter Wunsch ging endlich in Erfüllung. In Verbindung mit einem Kulturfest konnte kürzlich an der Marktoberdorfer Mittelschule der neu umgestaltete Innenhof eingeweiht werden.

Und dazu hatten sich die Organisatoren ein buntes, abwechslungsreiches Programm mit musikalischen und künstlerischen Beiträgen in Verbindung mit einer kleinen Ausstellung von Schülerarbeiten einfallen lassen.

Rektorin Karin Weikmann bedauerte in ihrer Begrüßung, dass die Witterung nicht so mitgemacht habe, weshalb der offizielle Festakt in der Aula stattfand. „Trotzdem ist es für uns heute ein schöner Tag. In einer echten Gemeinschaftsarbeit ist ein wahres Schmuckstück entstanden“, so die Rektorin. Und so gab es an dieser Stelle nicht nur viel Dank an die beteiligten Firmen, Sponsoren und den Schulaufwandsträger für die großzügige Unterstützung und Mithilfe, sondern in erster Linie an die Schüler und deren Lehrkräfte. „Sie alle haben tatkräftig mitgearbeitet und ihre technischen Fähigkeiten einbringen können“, lobte die Rektorin und betonte, dass sie mit einem gewissen Stolz gesehen habe, wie routiniert gearbeitet wurde. „Sie haben dabei eindrucksvoll demonstriert, dass die Schule nicht nur allein zum lernen da ist, sondern auch für praktische Dinge und Fähigkeiten“. Gemeinsam habe man einen schmucken Mittel- und Treffpunkt geschaffen – einen Innenhof, der von außen zwar nicht einsehbar ist, aber in keinster Weise einem sonst üblichen „Gefängnishof“ ähnelt.

Marktoberdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell, in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Mittelschulverbandes, lobte ebenfalls das große Engagement der Schüler und Lehrkräfte und betonte: „Dieser Innenhof tut unserer Schule gut! Er ist nicht nur ein Vorzeigeprojekt, weil er optisch und funktional gelungen ist. Er ist auch ein Vorzeigeprojekt, weil er eine Gemeinschaftsarbeit darstellt. Hier haben Lehrer und Schüler, die Berufsschule, Planer und ausführende Firmen mit- und ineinander gearbeitet“. Dank dieser intensiven Zusammenarbeit konnten, was in heutiger Zeit kaum noch möglich erscheine, die veranschlagten Ausführungskosten sogar unterschritten werden.

Gebäudemanager Richard Siegert freute sich ebenfalls über das „gelungene Endergebnis“. Bereits in den Jahren 2005 und 2007 sei der Wunsch laut geworden, den Innenhof neu zu gestalten. Damals stand aber die kostspielige Sanierung der Schule im Vordergrund. Nach deren Abschluss konnte man dann in drei Arbeitsabschnitten an diese Aufgabe herangehen. An die 5.000 Arbeitsstunden leisteten die Schüler und Lehrkräfte. „Eine reife Leistung“, auf die man zurecht stolz sein könne, so Siegert.

Zum Abschluss des offiziellen Teils, der durch die „Blue School Band“ musikalisch begleitet wurde, gab es noch Blumen für das Planungsteam der Schule: an Helga Kraus, Melanie Schmalenbeck, Barbara Petzenhauser, Elisabeth Steinacher, Peter Baur und Stephan Bator.

Anschließend ging es nach draußen, wo trotz der kühlen Witterung noch eifrig im neuen Innenhof und in der Aula gefeiert wurde. Der Elternbeirat sorgte für das leibliche Wohl der Gäste und so verweilten die Anwesenden noch längere Zeit und erfreuten sich an den gebotenen musikalischen und kulinarischen Genüssen. Gut besucht war auch die Werkausstellung verschiedenster Schülerarbeiten im 1. Stock der Schule, die einen gelungenen Querschnitt künstlerischen und handwerklichen Schaffens vermittelte.

von Klaus-Dieter Körber

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