Innovativ denken

Kürzlich besuchten die Wirtschaftsjunioren (WJ) Kaufbeuren-Ostallgäu ein in den letzten Jahren kontinuierlich wachsendes Kaufbeurer Unternehmen: Sensor-Technik Wiedemann (STW). Katharina und Wolfgang Wiedemann hatten sich bereit erklärt, eine Betriebsführung zu arrangieren und es waren so viele WJ-Mitglieder erschienen, rund 50, wie lange nicht mehr bei solchen oder ähnlichen Veranstaltungen.

Zunächst bedankte sich WJ-Sprecher Günther Marz für die Einladung und gab den Zeitrahmen bekannt. Danach führte „theoretisch", aber aus erster Hand, Wolfgang Wiedemann in die Firmengeschichte ein und spannte einen breiten Bogen von der Gründung 1985 in Oberbeuren bis zum derzeitigen Stand des Unternehmens mit rund 370 Mitarbeitern, die einen Umsatz von 44 Millionen Euro in 2008 mit erwirtschaftet haben. STW-Geschäftsführerin Katharina Wiedemann - die 2006 das Bundesverdienstkreuz am Bande wegen ihrer herausragenden unter- nehmerischen Tätigkeit (und zahlreichem ehrenamtlichen Engagement) von Bundespräsidenten Horst Köhler verliehen bekam - bedankte sich für den von WJ-Sprecher Günther Marz überreichten Blumenstrauß und lud die Anwesenden nach der Betriebsbesichtigung zu einem Imbiss ein. Beim Rundgang wurde deutlich, wie vielseitig die Produktpalette heute sein muss, um am Markt erfolgreich zu sein. STW ist auch mit Niederlassungen in den USA und England vertreten. Ob in Messtechnik und Sensorik, ob Kompetenz in Mobil-Steuerungen (Steuer- und Regeltechnik), Zylinderdruckmessung in Verbrennungsmotoren, Sensoren in Dünnschichttechnik, Mikrosystemen, beliefert STW „die Marktführer", so Wolfgang Wiedemann. Nicht zuletzt wird Entwicklung groß geschrieben, oder, wie es heute international so schön heißt: „Pioneering new technologies". Die Firmengruppe Wiedemann steht für Innovation. Wolfgang Wiedemann abschließend nach seinem „Erfolgsrezept" befragt, lautete seine Anwort: „Mit offenen Augen durch die Welt gehen und danach überlegen, was realisierbar ist!"

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