20 Jahre voller Begegnungen

Seit 20 Jahren treffen sich in der Kontaktgruppe der offenen Behindertenarbeit (OBA) Menschen mit und ohne Behinderung in der Sozialstation Kaufbeuren. Als Begegnungsmöglichkeit und zur gemeinsamen Freizeitgestal- tung erfährt die Gruppe seit ihrer Gründung 1989 großen Zulauf. Vergangenen Samstag feierten Gruppenmitglieder, Mitarbeiter und Helfer den besonderen Geburtstag.

Nach einem Gottesdienst mit Pater Joschy Palakunnel in der Klosterkirche traf man sich in den Räume der Sozialstation zum gemütlichen Kaffee und Kuchen. Claudia Teodorovic – seit Mai für die OBA tätig – durfte auch Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse dazu begrüßen. Er lobte das Engagement der Gruppe, die „das Motto 'Mittendrin statt nur dabei' mit Leben erfüllt“. Es sei sehr wertvoll, dass es die Gruppe gibt, die das Leben von Menschen mit und ohne Behinderung in Kaufbeuren bereichert. Auch politische Impulse von ihr seien wichtig, denn, so Bosse: „Sie sind einfach näher dran an ihren Belangen.“ Die Mitbegründerin der Behindertenkontaktgruppe Sigrun Bögle erinnert sich an die Anfänge: „Das erste Treffen fand am 28. März 1989 im Pfarrheim St. Peter und Paul statt. Es kamen gleich so viele Leute!“ Sie ist stolz darauf, „ein Bestandteil von etwas in Kaufbeuren zu sein, das so lange Bestand hat“. Der Wunsch von Bögle für die Zukunft der Gruppe ist klar: Weitermachen! Mit den Menschen im Vordergrund, und all ihren Stärken und Schwächen. Die drei langjährigen Gruppenmitglieder Werner Arth, Anton Holzmann und Wolfgang Schmidhofer bekamen von Claudia Teodorovic Urkunden verliehen. Sie sind nun offiziell die „Urgesteine der Behindertenkontaktgruppe“.

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