Drei Jahre Ausbildung bei der Schmuckfachschule Neugablonz gehen zu Ende

32 Gesellenbriefe

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Die Klassenbesten freuen sich mit Schulleiter Bertram Knittl (hinten) über ihre Auszeichnungen: Magdalena Weinzierl (v. li.), Anna Grabherr, Mara Micus und Maxim Lapin.

Kaufbeuren-Neugablonz – Zur Feier des Tages trug Graveurin Melina Can ihr Gesellenstück –gravierte Metallblätter – als Fersenschmuck an den stylischen Pumps: 30 Absolventinnen und zwei Absolventen der Staatlichen Berufsfachschule für Glas und Schmuck in Neugablonz konnten bei der Jahresabschlussfeier vergangene Woche ihren Gesellenbrief in Empfang nehmen.

14 Goldschmiede, sechs Silberschmiede, sieben Glas- und Porzellanmaler sowie sieben Graveure hatten an den Prüfungen teilgenommen, 32 Schülerinnen und Schüler haben bestanden und damit ihre dreijährige Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Zudem haben es fünf Schülerinnen geschafft, gleichzeitig auch den mittleren Bildungsabschluss zu erreichen.

Nach der Begrüßung durch Bertram Knittl, Gesamtschulleiter der fünf staatlichen Berufsfachschulen in Kaufbeuren folgte ein Grußwort von Thomas Nölle vom Freundeskreis der Schmuckfachschule. Die Schüler drückten den Dank an ihre Lehrer in wohlgesetzten Reimen aus und honorierten die Verdienste des guten Schulgeistes „Andi“ – Andreas Hindelang, seit 2006 Technischer Leiter der Berufsfachschule – mit einem Präsentkorb.

Vier der Absolventinnen erhielten aus der Hand von Schulleiter Knittl neben den Zeugnissen besondere Auszeichnungen als Klassenbeste: Maxim Lapin ist mit einem Notendurchschnitt von 2,0 der beste Graveur. Die Goldschmiedin Anna Grabherr erzielte einen Notendurchschnitt von 1,5 und qualifizierte sich damit zusätzlich für den Staatspreis der Regierung von Schwaben für einen mit einer Eins beginnenden Notendurchschnitt. Mara Sophia Micus ist beste Silberschmiedin mit einem Notendurchschnitt von 1,4 und wurde ebenfalls mit dem Staatspreis ausgezeichnet. Und Magdalena Katharina Weinzierl ist mit einem Notendurchschnitt von 1,0 nicht nur Klassenbeste der Glas- und Porzellanmaler, sondern insgesamt Schulbeste und erhielt neben dem Staatspreis auch eine „Auszeichnung für einen hervorragenden beruflichen Ausbildungsabschluss durch die Regierung von Schwaben, verbunden mit einem Geldpreis“.

Gesellenstück an den Schuhen: Gravierte Metallblätter als Fersenschmuck an stylischen Pumps.

Mit der musikalischen Umrahmung bewies die Schulband schwungvoll, dass Schmuckfachschüler auch auf allen musischen Gebieten begabt sind. Besonders Angelina Gepting und Markus Kretz begeisterten mit ihren schönen Stimmen. Bei einem von der Schülermitverwaltung organisierten, brechend vollen Buffet wurde nach dem offiziellen Teil noch lange weiter gefeiert.

von Ingrid Zasche

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