Buchloer Bürgermeister Josef Schweinberger zieht Bilanz und blickt nach vorne

"Wir sind gut aufgestellt"

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Anstelle des alten und von vielen Bürgern als „unschön“ empfundenen Bahnhofsgebäudes soll ab 2013 mit dem Bau eines modernen Empfangsgebäudes begonnen werden.

Buchloe – Jahreswechsel bieten häufig Anlass, einmal Bilanz zu ziehen. Dies tat auch der Buchloer Bürgermeister Josef Schweinberger (CSU) im Gespräch mit dem KREISBOTE und richtete dabei auch einen Blick auf das Jahr 2013.

Buchloe – „Wir haben 2012 Vieles auf den Weg gebracht und sind für die Zukunft gut aufgestellt“, so der Buchloer Rathauschef Josef Schweinberger. Die Schwerpunkte lagen und liegen für ihn hierbei eindeutig bei den Investitionsmaßnahmen in die Infrastruktur. 

Investitionen in die Zukunft 

Einen breiten Raum nehmen in Buchloe die Investitionen in die Zukunft der Kinder ein. Das Angebot an Kindergarten- und Krippenplätzen wurde im Jahre 2012 deutlich erweitert. Mit einer zusätzlichen Krippengruppe in der Kindertagesstätte St. Antonia im Süden der Stadt wird die Stadt Buchloe der Verpflichtung zum Ausbau der Krippenplätze gerecht. „Damit besteht zusammen mit den Mittagsbetreuungsgruppen an der Comenius-Grundschule und der Meinrad-Spieß-Grundschule, den vier Kindertagesstätten, dem Kinderhort und der Ferienbetreuung durch die ‘Gennach-Piraten’ ein umfassendes und auf nahezu alle Bedürfnisse abgestelltes Angebot der Kindertagesbetreuung“, betonte der Bürgermeister. Dabei wurde das Betreuungsangebot mit den Umlandgemeinden abgestimmt. Die Sanierung der Mittelschule konnte mit einem Investitionsvolumen von 6,2 Millionen Euro abgeschlossen werden. Damit ist die Schule nicht nur energetisch auf dem Stand der Technik, sondern bietet den Schülerinnen und Schülern optimale Lehrbedingungen. Der Bau des Gymnasiums an der Kerschensteiner Straße, den der Landkreis zusammen mit der Verwaltungsgemeinschaft Buchloe im sog. "ÖPP-Modell" (Öffentlich-Private-Partnerschaft) errichten lässt, konnte nach dem Spatenstich im März bereits Anfang Oktober Richtfest feiern. 

Stadt nimmt sechs Millionen Euro in die Hand 

Sicherlich die größte Investition der letzten Jahrzehnte wurde im Frühjahr mit dem Spatenstich für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses für die Freiwillige Feuerwehr Buchloe begonnen. „Im Buchloer Osten entsteht damit eine moderne und zukunftsweisende Unterkunft der Feuerwehr“, so Schweinberger. Das neue Gerätehaus verfügt neben den zehn Stellplätzen über die notwendigen Funktions-, Unterrichts- und Aufenthaltsräume. An den Kosten von rund 6 Millionen Euro wird sich der Freistaat Bayern und der Landkreis Ostallgäu mit über einer Million Euro beteiligen. Die stufenweise Inbetriebnahme wird wohl im Herbst 2013 erfolgen, die offizielle Einweihung ist für Frühjahr 2014 geplant. 

Ausblick auf das kommende Jahr 

Im Bereich Stadtentwicklung konnte der Bebauungsplan „Nahversorgung Innenstadt“ auf dem ehemaligen BayWa-Gelände nahezu abgeschlossen werden. Auf dem gesamten Areal werden neben 150 Parkplätzen, ein Lebensmittelmarkt mit einer Verkaufsfläche von 2.700 m² sowie mehrere Fachmärkte mit maximal 2.000 m² Verkaufsfläche entstehen. Im Frühjahr wird der Baubeginn und im Herbst die Einweihung sein. In diesem Zusammenhang werden die Planungen für den Ausbau des Ladehofes das vorrangige Ziel verfolgen, das Verladegleis an den westlichen Stadtrand zu verlegen, um den Schwerverkehr aus diesem Bereich zu eliminieren. Die Planungen für den neuen Bahnhof sind vonseiten der Deutschen Bahn AG insoweit abgeschlossen, als sich das Projekt in der Genehmigungsphase befindet. Der Rathauschef zeigte sich zuversichtlich, dass im kommenden Jahr mit den Bauarbeiten zur Errichtung des neuen Empfangsgebäudes begonnen wird. Nach der Ablehnung einer zentralen Enthärtungsanlage für Trinkwasser per Bürgerentscheid hat sich die Stadt nun mit Nachdruck dem Bau von zwei Wasserbehältern zur Verbesserung der Versorgungssicherheit gewidmet. Die Planungen wurden inzwischen abgeschlossen, sodass im Frühjahr 2013 bereits mit der Umsetzung der etwa ein Jahr dauernden Maßnahme begonnen werden kann. Mit der Einweihung des Gymnasiums am 27. September 2013 in Anwesenheit von Ministerpräsident Horst Seehofer wird sich dann ein an Bauaktivitäten reiches Jahr bereits langsam dem Ende zuneigen. Der Dank des Bürgermeisters für das abgelaufene Jahr galt allen Bürgerinnen und Bürgern vor allem für das ehrenamtliche Engagement in den Vereinen und Organisationen sowie „seinem Stadtrat“ für die konstruktive und effiziente Zusam- menarbeit: „Das wünsche ich mir auch für 2013!“, so Josef Schweinberger. von Wolfgang Becker

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