Revival des Kultfestivals

Jede Menge Besucher feiern beim „Veteranentreffen 2022“ in Willofs

Veteranentreffen 2022 in Willofs.
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Willofs/Obergünzburg – Was sich am Wochende an den beiden Festivaltagen in Willofs abspielte, war ein klares Zeichen des Friedens, der Freude und des endlich-wieder-Zusammenseins: Beim Veteranentreffen, das nach coronabedingter Zwangspause wieder stattfinden konnte, ließen die zahlreichen Besucher Krisen und Katastrophen einer fast surrealen Zeit hinter sich, und tauchten in die einzigartige Atmosphäre des Kultfestivals ein.

Groß war die Vorfreude und von vielen Seiten wurde mit angepackt, um das „Woodstock des Allgäus“ erneut aufleben zu lassen. Der spürbare Festivalhunger der Besucher spiegelte sich in der ausgelassenen Stimmung wider: So fanden sich zwischen Indie-Folk, Funk, Rock und Soul, zwischen Bands und DJs, in den Zelten, am Lagerfeuer und auf dem Festivalgelände tanzende, feiernde, sich umarmende Menschen.

Die eindrucksvolle Musikvielfalt, die von den lokalen und internationalen Bands geboten wurde, setzte sich munter über Genregrenzen hinweg – auf den Heavy Alternative Rock der Obergünzburger Band „Stepfather Fred“ folgte der Indie-Acoustic- Folk-Rock-Sound John Garners – Preisträger des Augsburger Kulturpreis „Roy“ als Künstler des Jahres 2019. „Orange“ trumpfte mit elektronischen Klängen samt Didgeridoo auf, während „Lyca“ Garage-Rock-Soul zum Besten gab. Mit „Tim Beam“ brachten Freiburgs Hardrocker unter den Singer/Songwritern die Bühne zum Beben.

„Beste Band der Welt“

Nichts Geringeres als ein wahres Allgäuer Offbeat Schmankerl versprach die Ska Formation „Monkey Beach“, die sich auf ihrer Band-Homepage erfrischend selbstironisch als „Beste Band der Welt. Seit Jahren kein Durchbruch, kein Rhythmus, kein Geld“ inszeniert.

Mit ihrer beeindruckenden Performance an der E-Gitarre zog indes Yasi Hofer das Publikum in ihren Bann. Das Berliner Rockduo „Treptow“ zelebrierte mit klaren Statements Weltoffenheit und Vielfalt.

Besuch aus aller Welt

So vielfältig wie die Stilrichtungen waren dann auch die Musiker, die aus verschiedensten Ländern der Welt den Weg nach Willofs fanden – von Frankreich, über die Niederlande bis hin zu Westafrika. Der niederländische Gitarrist und Gründer der gleichnamigen Band Leif de Leeuw gewann schon in jungen Jahren diverse Preise. Bei ihrem energiegeladenen Auftritt konnten die Bluesrocker, deren Musik mit Einflüssen aus Funk, Soul und Fusion aufwartet, nicht nur Genre-Fans mitreißen. Mit einer Mischung aus Chanson, Folk und Manouch ließen „Les Barbeux“ aus Frankreich Funken sprühen, und lieferten durch die orginelle Kombo aus Violine, Trompete und Akkordeon einen elektrisierenden Sound. Mit ihrer Spielfreude und der lebendigen Interaktion mit dem Publikum versprühten die Künstler einmal mehr das charakteristische Grenzen überwindende, familiäre Feeling, das die Festivalbesucher an diesen beiden Tagen verband.

Rubriklistenbild: © Kola

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