Ökologisch, ökonomisch, sozial

Jörg Schneider als Bürgermeisterkandidat der Grünen für Marktoberdorf nominiert

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Jörg Schneider.

Marktoberdorf – Er ist Vater von vier Kindern, der in seinem Beruf, den er liebt, voll angekommen ist und sich dort als Teil eines „großartigen Teams“ sieht – und kandidiert dennoch für das schwierige Amt des Bürgermeisters. Als Grund nennt Jörg Schneider: „Weil ich hier lebe, weil hier meine Heimat ist, weil ich mich Marktoberdorf und seinen Bewohnern verbunden fühle, vielleicht auch, weil ich Marktoberdorf ein Stück weit liebe – und deshalb eine Vision, eine Vorstellung, eine Idee von diesem liebenswerten Ort habe.“

Applaus brandete im Gasthaus Sailer bei der Nominierungsveranstaltung des Bürgermeisterkandidaten des Bündnis 90/Die Grünen vergangene Woche auf, als Jörg Schneider am Beginn seiner Rede diese Worte sprach.

Der derzeitige Direktor der St. Martins-Grundschule in Marktoberdorf hatte an diesem Abend erstmals die Gelegenheit, sein politisches Konzept und seine Vision von Marktoberdorf vorzustellen: Er möchte ein ökologisches, ein ökonomisches und ein soziales Marktoberdorf.

Das Streben nach einem ökologischen Marktoberdorf bedeutet für ihn unter anderem, den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs ernst zu nehmen. Für ein ökonomisches Marktoberdorf möchte er den Wirtschaftsstandort sichern und ausbauen, dabei aber zugleich sorgsam mit den finanziellen Ressourcen umzugehen. Ein soziales Marktoberdorf könne demgegenüber nur entstehen, wenn eine Gesellschaft zu einer Gemeinschaft geformt werde. Schneider will sich um ältere Menschen ebenso kümmern wie um die Kleinsten, er will Jugendlichen ebenso unter die Arme greifen wie den Familien. Ein sozial gerechtes Umfeld zu schaffen bedeute auch, den Wohnungsmarkt aktiv mitzugestalten. Ins Geschehen einbinden will er sowohl die Kernstadt als auch die Stadtteile. Integration soll Chefsache werden.

„Ich brauche eure Kraft und euren Willen, eure Ideen, eure Engagement!“ Nach langem Applaus haben sich die Marktoberdorfer Grünen einstimmig dazu entschlossen, Schneider als Bürgermeisterkandidaten ihrer Partei ins Rennen zu schicken.

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