Die Joker bezwingen den Meister

Kein Durchkommen bei Kaufbeurens Torhüter Stefan Vajs: Der amtierende Meister, die Ravensburger Tower Stars, beißen sich die Zähne aus.

Eine ausgeglichene Punktebilanz erreichten die Kaufbeurer Joker bei den letzten zwei Spieltagen. Im Freitagheimspiel gelang den Schützlingen von Coach Ken Latta ein verdienter 3:0 Erfolg über den amtierenden Meister, den Ravensburger Tower Stars. Hingegen zogen die Joker bei den Lausitzer Füchsen am Sonntagnachmittag mit 6:5 Toren den Kürzeren und kamen mit leeren Händen wieder ins Allgäu zurück.

Trotz widrigem Wetter kamen 2272 Zuschauer am Freitag an den Berliner Platz, darunter auch viele Anhänger der Ravensburger. Von Beginn an entwickelte sich eine offene Partie. Gästetrainer Uli Liebsch konnte erstmals den neuen und ehemaligen Star Brian Maloney wieder auflaufen lassen. Beim ESVK konnten diesmal alle fünf Kontingentstürmer eingesetzt werden, da Verteidiger Rob Brown erstmals mit deutschem Pass auflief. Aber leider war es höchstwahrscheinlich auch sein letztes Heimmatch im Dress der Rot-Gelben. Auch ohne den gesperrten Marco Habermann konnte Coach Ken Latta mit vier Sturmreihen anfangen. In Unterzahl gelang nach 17 Minuten Jokerstürmer Levi Nelson ein Break, das er mit einem herrlichen Treffer zur Führung abschloss. Weiterhin erspielten sich beide Teams reihenweise Chancen, doch erneut Levi Nelson traf nach 47 Minuten zum zweiten Mal. Christian Grosch nutzte kurz vor Schluss eine Unsicherheit des Gästekeepers zum 3:0. Eine weiße Weste hinterließ der überragende Stefan Vajs im Jokertor. Pech in der Lausitz Ganze vier Sekunden trennten die Joker am Sonntag in Weißwasser von einem Punktgewinn. 1:0 geführt und danach ständig im Rückstand. Obwohl nach 33 Minuten die Kaufbeurer mit 5:2 im Rückstand sich befanden, gaben sie niemals auf. Ihre Aufholjagd wurde bis Stande von 5:5 Toren nach 53 Minuten auch belohnt. Als sich die 2284 Zuschauer schon auf eine Verlängerung einstellen wollten, traf Marc Delargo zum glücklichen 3-Punkte-Erfolg der Lausitzer Füchse. Dreimal traf Brady Leisenring, je einmal Levi Nelson und Marc Soares. Zwei Niederlagen Keine Punkte dagegen gab es für die Nachwuchscracks des ESVK. Dabei wäre jeder gewonnene Punkt Gold wert gewesen. Beim Samstagsmatch in Rosenheim war nichts zu holen, mit 0:4 Toren mussten die Jungs von Trainer Dieter Hegen die Heimreise antreten. Die Hoffnungen ruhten nun auf dem Sonntagheimspiel gegen die Tölzer Löwen. Auch in diesem Match wirkten Maximilian Schäffler und Alexander Winkler aus dem Team der Joker wieder mit. Doch es half nichts. Trotz der Treffer von Philipp de Paly und Hans Detsch vor 288 Zuschauern stand es nach 60 Minuten leider 2:3. Nach dem 2:2 nach 40 Minuten machte sich im letzten Drittel doch ein Kräfteverschleiß des ESVK bemerkbar. Immerhin haben die Kaufbeurer noch fünf Punkte Vorsprung auf Rang zehn, aber es gilt noch ein hartes Restprogramm zu bewältigen.

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