Joker ohne Punktgewinn

Der Anfang vom Ende für die Kaufbeurer Joker: Dominik Hammer von den Hannover Indians versenkt den Puck zum 1:0 im Tor.

Vor einer Woche noch das Überraschungsteam der Liga, sind die Kaufbeurer Joker nun auf den Boden der Realität zurückgeworfen worden. Schade, denn die beiden Wochenendgegner Hannover und Lausitzer Füchse (Weißwasser) sind nach deren gezeigten Leistungen eher sportliche Konkurrenten auf gleichem Niveau als potenzielle Play-Off-Kandidaten. Zwar hielten die Joker beide Partien bis kurz vor Schluss offen und waren dicht vor dem Ausgleich, doch am Ende standen sie mit leeren Händen da.

Beim Heimmatch am Freitag gingen die Abwehrspieler nicht konsequent genug zur Sache und so konnten die Indians vor 1.553 Zuschauern relativ ungehindert mit einer Zwei-Tore-Führung in die erste Pause gehen. Die nun bissiger agierende Gastgeber konnten dank Markku Tähtinen den Anschluss herstellen. Ein erneuter Treffer der Gäste bahnte die Vorentscheidung an, trotz des Anschlusstreffers von Kevin Saurette zwei Minuten vor Ende blieb es bei dieser knappen Niederlage für den ESVK. In Weißwasser mit 4:2 unterlegen Nicht viel mehr Glück hatten die Joker dann am Sonntag beim Gastspiel in Weißwasser. Kevin Saurette und Louke Oakley sorgten für zwei Treffer, doch die Gastgeber erhöhten nach der Spieldauerstrafe gegen Markku Tähtinen in der Mitte der Partie in Überzahl auf 3:2. Die Joker suchten vergeblich den Ausgleich und neun Sekunden vor Ende trafen die Lausitzer Füchse vor 1.573 Zuschauern zum 4:2 ins leere Tor. Freitag zu den Landshut Cannibals Nachdem man es in den ersten vier Spieltagen eher mit Mannschaften aus der zu erwartenden unteren Tabellenregion zu tun hatte, folgt nun eine ganz schwere Aufgabe für die Jungs von Coach Ken Latta. Kein Geringerer als der amtierende Zweitligameister trifft auf die junge Kaufbeurer Truppe. Der Auftakt in die neue Saison der Cannibals von Trainer Jiri Ehrenberger ging allerdings eher holprig vonstatten. Nur acht Punkte aus fünf Spielen, allerdings waren darunter auch die Gegner aus Rosenheim, Heilbronn, Schwenningen und Ravensburg. Diese vier Partien gingen alle in die Verlängerung. Doch am Freitag starten die Cannibals zuhause als klarer Favorit in das ewig alte Derby. Fünf Punkte für das DNL-Team Auch das vierte Punktspielwochenende endete äußerst positiv für das DNL-Team des ESVK. Zuerst gab es am Samstag in Regensburg einen knappen 3:2 Erfolg nach Penalty-Schießen durch Treffer von Markus Eisenschmid (2) und Martin Wenter, im Rückspiel in eigener Halle dominierten die Kaufbeurer dann ganz klar und siegten verdient mit 5:2 Toren. Diesmal trafen vor 181 Zuschauern Hadraschek, Gohlke, Korn und Eisenschmid (2). Damit belegt der ESVK Rang zwei mit 17 Pluspunkten aus acht Spielen und nur einem Punkt hinter Spitzenreiter Heilbronner EC. Kommendes Wochenende können die Joker dann erst einmal verschnaufen, denn es ist spielfrei. Als nächstes folgt auswärts das zweimalige Kräftemessen mit dem Favoriten aus Heilbronn.

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