Zweiter Bundessieger

Jonas Blösch überzeugt bei Wettbewerb des Deutschen Handwerks

 Jonas Manuel Blösch
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Der zweite Bundessieger Jonas Manuel Blösch ist stolz auf die Platzierung.

Germaringen – Bei Europas größtem Berufswettbewerb, dem 69. Praktischen Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks (PLW), konnten sich Junghandwerker aus Schwaben sieben Bundessiegerplätze sichern. Mit einem ersten Platz, drei zweiten und drei dritten Plätzen zeigten die schwäbischen Teilnehmer, was in ihnen steckt. Der zweite Bundessieger kommt aus Germaringen. Jonas Manuel Blösch, Klempner aus der Spenglerei Blösch. 

Hans-Peter Rauch, Präsident der Handwerkskammer für Schwaben (HWK), ist begeistert über dieses tolle Ergebnis und besuchte die Bundessieger und ihre Ausbildungsbetriebe. „Diese tolle Leistung der jungen Gesellinnen und Gesellen sowie ihrer Ausbildungsbetriebe muss gewürdigt werden. Deshalb habe ich gerne die Präsente und Urkunden persönlich überreicht“, so Rauch. Auch er bedauerte, dass wegen der Pandemie keine Feier stattfinden konnte. Er sei stolz darauf, dass in Schwaben so leistungsfähige junge Nachwuchshandwerker lernen und arbeiten.

Bei den Bundessiegern und ihren Ausbildungsbetrieben herrschte Freude über das Engagement des Präsidenten. Kürschnermeister Ernst Franzmann aus Augsburg ist vom Besuch der HWK Schwaben begeistert: „Als Betrieb haben wir das gute Gefühl, dass unsere Leistungen anerkannt und wir nicht vergessen werden.“ Aus seinem Haus stammt die diesjährige Bundessiegerin Lena Donner. Auf den zweiten Platz schaffte es Klempner Jonas Blösch aus Germaringen. Er ist durch sein tolles Abschneiden hoch motiviert. Er will bei den Berufseuropameisterschaften, die 2023 in St. Petersburg stattfinden sollen, mit dabei sein. „Davor gibt es zwar noch einen Wettbewerb, aber da hänge ich mich richtig rein. Ich will zeigen, was in mir steckt.“

Jedes Jahr nehmen rund 3000 Junghandwerker in rund 120 verschiedenen Wettbewerbsberufen am Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks teil. Für die Teilnahme qualifiziert sich nur, wer in der Gesellenprüfung die besten Ergebnisse erzielt, im praktischen Teil mindestens die Note „gut“ erhalten hat und zum Zeitpunkt der abzulegenden Prüfung nicht älter als 27 Jahre ist.

kb

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