Bei der Jugend tut sich was

Auch Rettungs- und Bergungsübungen gab es im vergangenen Jahr bei der Wasserwacht wieder einige, hier in der Donau bei Ulm. Foto: Frisch

Bei der Jahreshauptversammlung der Kreiswasserwacht Kaufbeuren und Neugablonz am vergangenen Freitag stand der Nachwuchs im Blickpunkt. „Es ist wirklich toll, dass heuer so viele „Jung-Wasserwachtler“ gekommen sind, freute sich der Vorsitzende Elmar Gailhofer. Dies sei in den vergangenen Jahren nicht immer so gewesen.

Auch die Jugendgruppen selbst würden einen regen Zulauf erfahren, erklärte Sonja Erben, ehrenamtliche Rettungsdiensthelferin und in der Jugendarbeit der Organisation aktiv. Momentan gebe es neun aktive Leiter in den nach Alter gestaffelten Gruppen. Besonderen Erfolg habe das wöchentliche Schwimmtraining zu verzeichnen. „Wir haben einen großen Zulauf, das Angebot wird super angenommen“, so Sonja Erben. Ganze 55 Kinder und Jugendliche aus der Region konnten bei der Wasserwacht im Jahr 2010 außerdem die verschiedenen Schwimmabzeichen vom Seepferdchen über Bronze, Silber und Gold bis hin zum Schnorchelabzeichen erwerben. Aber auch bei den Erwachsenen gab es vom vergangenen Jahr einiges zu berichten. So leisteten die Ehrenamtlichen Mitglieder insgesamt 670 Wachstunden ab, die meisten davon am Oggenrieder Weiher, gefolgt von den Freibädern in Kaufbeuren und Neugablonz und dem Bärensee. Dienststunden entfielen neben 85 beim Tauchen und 45 bei der Luftrettung sowie 356 beim Sanitätsdienst zum größten Teil auf Arbeiten an der verbandseigenen Baustelle. Die neuen Schulungsräumlichkeiten auf dem Gelände an der Johannes-Haag-Straße nahmen im vergangenen Jahr ganze 1623 ehrenamtliche Arbeitsstunden in Anspruch. Gefreut habe man sich über die Nachricht, dass dem Verband vier Fertiggaragen vom Gelände des alten Regina-Filmpalastes „vererbt“ wurden. Man habe zwischenzeitlich eine Firma gefunden, die diese an den neuen Standort versetze. Als besonders erfolgreiche Projekte 2010 nannte der Vorsitzende das Frauenschwimmen, zu dem pro Nachmittag um die 80 Besucherinnen kämen, wie auch die Weihe eines neuen Bootes im Juni. Im begonnenen Jahr freue man sich vor allem auf den neuen Bootsanhänger von sieben Metern Länge, der für den Katastrophenschutz vorgesehen ist. Dieser soll im Oktober angeliefert werden.

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