Die Jugend mischt mit

Jugendliche aus Kaufbeuren bringen beim Jugendforum Anregungen und Wünsche vor

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Das Jugendforum des Stadtjugendrings und der Schülerorganisation Kaufbeuren bot eine Plattform für regen Austausch und frische Ideen.

Kaufbeuren – Beim fünften Jugendforum, das im Jakob-Brucker-Gymnasium stattfand, bewegte die Jugend Kaufbeurens unter anderem Themen wie umweltbewusstes Verhalten, Freizeitangebote, günstiger Wohnraum und kostenloser Nahverkehr. Rund 100 Jugendliche kamen zusammen, um ihre Anliegen vorzubringen und sich auszutauschen.

Oberbürgermeister Stefan Bosse begrüßte die Bereitschaft der jungen Menschen, mitzumischen und sich aktiv am Stadtgeschehen zu beteiligen.

Auch Holger Jankovsky als Leiter des Stadtjugendrings bestärkte die Jugend darin, ihre Ideen und Kritik einzubringen, denn sie seien es, die mit den Entscheidungen der Erwachsenen am längsten leben müssten. „Eure Zukunft ist euch nicht egal“ – das stellten laut Jankovsky Aktionen wie die Friday-for-Future-Demos eindrücklich unter Beweis.

Für die Jugendlichen der Stadt stellte sich etwa die Frage nach einer geeigneten Party-Location, die sie nach den Prüfungen ansteuern können. Uwe Sedlacek vom Jugendzentrum bat hier um Ideen und Vorschläge. Bosse äußerte dazu, dass die Stadt für die Abschlusspartys der Schulen bereits seit Jahren das Tänzelfestrondell zur Verfügung stelle. Dafür müssten die Feiernden aber bestimmte Spielregeln einhalten. Mit den Gymnasien und der FOSBOS funktioniere das vorbildlich – was die anderen Schulen betrifft, gelte es, gemeinsam mit den Elternbeiräten Lösungen zu entwickeln.

Eine Schülerin des Marien-Gymnasiums stellte das Projekt des P-Seminars „kritischer Konsum“ vor: Die Schülerinnen entwickeln gemeinsam eine App, die dabei hilft, sich im „Siegelwald“ zurechtzufinden, bewusster einzukaufen und dadurch einen „moralisch vertretbaren Konsum“ zu etablieren.

In Puncto Umweltbewusstsein kam auch der Wunsch nach einem kostenlosen Bustransfer am Wochenende auf, als Anreiz, die öffentlichen Verkehrsmittel stärker zu nutzen.

Einen Radweg von Frankenried nach Kaufbeuren forderten unterdessen einige Kinder aus Frankenried und Hirschzell, denn die stark befahrene Straße sei sehr gefährlich. Der OB versprach, sich gemeinsam mit Mauerstetten um eine Lösung zu bemühen, und sich hierzu mit dem Bürgermeister zusammenzusetzen.

von Mahi Kola

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