TV-Tipp: "Stadlshow"

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„La Goassn” sind Julia Hiemer aus Marktoberdorf (24, links), Steffi Smailes (26) und Judith Jandl (24).

Marktoberdorf/Offenburg – Francine Jordi und Alexander Mazza präsentieren am 12. September die Eurovisionsshow mit Ostallgäuer Beteiligung. Julia Hiemer aus Marktoberdorf ist Teil der Formation „La Goassn“.

„La Goassn” sind scharf wie Chili und berauschend süß wie die heilige Goaßmaß! Letztere ist das Lieblingsgetränk der drei „feschen Madln“, die sich aufmachen R&B, Pop und moderne Volksmusik frei Schnauze zu ihrem eigenen Cocktail zu mixen. Da die Sängerinnen blond-, rot- und braunhaarig sind und die Goaßmaß bekanntlich aus Bier, Cola und feinem Kirschlikör besteht war der Gruppenname „La Goassn” nahezu gottgegeben und die Suchtgefahr steht nach dem ersten Hören des Debüt-Albums „La Goassn“ und der ersten Single „Mehr, mehr, mehr“ ebenfalls außer Frage. 

Die Songs der Mädels sind wie sie selbst – frech, jung, poppig und frisch. Sie behandeln vor allem Themen, die junge Mädchen und Frauen aber auch Jungs in dem Alter beschäftigen. Es geht um Lebensfreude, Heimatgefühle, Fernweh und natürlich die Liebe in allen Facetten. Die erste Single aus dem Album „ Mehr, mehr, mehr“ ist auch gleich der Startsong und verbindet wuchtige Volksmusik mit Tuba und Akkordeon, mit Popklängen und einer soul-bluesigen Note im Gesang. 

Der Song ist die absolute Wunschsingle von „La Goassn”, weil er auch inhaltlich zu den Mädchen passt, die von ihrer Vita her wirklich vom Land ausgezogen sind, um die Welt zu erobern. Die neu aufgemachte „Stadlshow“ wird erstmalig am Samstag, den 12. September, live um 20.15 Uhr aus Offenburg in der ARD präsentiert. 

Zu Gast sind neben „La Goassn“ unter anderem die „Poxrucker Sisters”, Jürgen Drews, „Die Dorfrocker”, Peter Kraus, „The Baseballs”, die „Powerkryner”, die „Troglauer Buam”, Marc Marshall, die „Ehrlich Brothers”, Bluma, Kunz, Wolfgang Fierek und Marc Pircher, „Django 3000”, Claudia Koreck und die Trachtenkapelle Altenheim. 

Der stellvertretende ORF-Unterhaltungschef Andreas Vana: „Der ‚Musikantenstadl‘ ist die am längsten laufende Eurovisionssendung und steht damit für eine lebendige Verbindung zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zu einer sorgfältigen Markenpflege gehört aber auch Veränderung – vor allem bei Fernsehformaten, die sich einer zeitgemäßen, lebendigen Musikszene verpflichtet fühlen”. 

So sei es das Ziel der „Stadlshow”, einerseits die Tradition einer jahrzehntelang beliebten Sendung fortzuführen, andererseits aber aktuelle Trends aufzugreifen und deutliche Impulse für eine erfolgreiche Zukunft dieses Formats zu setzen – also eine Brücke zwischen Tradition und Modernem zu bilden. 

„Mit Francine Jordi und Alexander Mazza haben wir zwei Moderatoren, die genau für diesen Brückenschlag stehen. Sie bringen gleichermaßen Kompetenz wie auch Frische in die Sendung.“ 

Julia Hiemer kennt sich selbst in der Musikbranche bestens aus. Das Talent aus Marktoberdorf hat 2013 ihr Musical-Studium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München mit Diplom abgeschlossen, im Rahmen ihres Studiums stand sie 2012 in „Mozarts Zauberflöte“ als Tänzerin bei den Salzburger Festspielen auf der Bühne. 

Nachdem sie 2014 am Vocal Complete Institute in Kopenhagen studierte, spielte sie im Sommer 2014 die Rolle der Mistress in „Evita“ und die Cécicle de Volanges in der Uraufführung von „Gefährliche Liebschaften“ bei den Gandersheimer Domfestspielen. 

Bereits am 11. Juli feierte sie mit „La Goassn“ ihre Premiere auf der ARD beim „Sommerfest der Volksmusik“ in Riesa. Das Album „La Goassn“ wird am Freitag, den 11. September veröffentlicht.

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