Abriss beginnt am 5. Oktober

Adieu altes Eisstadion: Entkernungsarbeiten starten am Montag

Altes Eisstadion Kaufbeuren
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Bald Geschichte: Das alte Eisstadion am Berliner Platz wird ab dem 5. Oktober abgerissen. Die Entkernungsarbeiten beginnen bereits am Montag.

Kaufbeuren – Das baufällige alte Kaufbeurer Eisstadion wird ab kommender Woche abgebrochen. Es handelt sich nach Angaben aus dem Rathaus um eine komplizierte Abbruchmaßnahme aufgrund des komplexen Tragwerks und des unmittelbar neben dem Gebäude fließenden Jordanbachs, der die Fundamente umspült.

Die Stadt Kaufbeuren hat die Bietergemeinschaft Max Wild GmbH aus Berkheim und Ernst Höbel GmbH aus Immenhofen mit den Abbrucharbeiten beauftragt. Die Firma Max Wild wird die Abbrucharbeiten vornehmen und die Firma Ernst Höbel übernimmt die Entsorgung des Abbruchmaterials.

Die Entkernungsarbeiten beginnen am Montag. Hierzu wird rund um das Stadion ein Bauzaun aufgestellt, um Sicherheitsabstände einhalten zu können. Ein Teil des Spielplatzes im Jordanpark steht daher während der Abbrucharbeiten nicht zur Verfügung, heißt es aus dem Rathaus.

Auf dem Luftbild sind der Verlauf des Bauzauns und die Lagerflächen ersichtlich.

Ab dem 5. Oktober rollen die Bagger an und beginnen mit dem Abbruch des nördlichen Gebäudes. Anschließend wird der zum Park angrenzende Umkleidetrakt abgebrochen. Die Firma wird hier mit kleinerem Gerät arbeiten und somit müssen entgegen den ursprünglichen Plänen nur sehr wenige Bäume gefällt werden. Anschließend geht es an den Abbruch des Stadionbaus selbst und seiner komplizierten Tragkonstruktion. Für diese Leistungen wurde eine eigene Abbruchstatik erstellt, um eine geordnete Demontage der Tragglieder sicherstellen zu können.

Das Abbruchmaterial wird auf dem Vorplatz des Stadions und dem Grundstück der ehemaligen Gaststätte Bad gelagert, beprobt und anschließend entsorgt.

Der Abbruch soll bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Über die Nachnutzung des Geländes hat der Stadtrat noch nicht entschieden. Jüngst wurde die Idee einer Schokoladenerlebniswelt der Firma Heilemann eingebracht, die am Rande des denkmalgeschützten Parks entstehen könnte. Der Stadtrat wird sich voraussichtlich im Herbst mit dem Nachnutzungskonzept befassen.

kb

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