ESV Kaufbeuren nur auswärts stark

Florian Vollmer (SC Riessersee) und Robert Brown vom ESVK.

Leidensfähigkeit müssen die ESVK-Fans derzeit vor allem bei Heimspielen aufbringen. Von den letzten fünf Heimpartien konnten die Joker nur eine gewinnen. Zuletzt gab es drei Heimniederlagen in Folge. Völlig unnötig die 2:3-Niederlage gegen Rießersee. Doch auswärts punkten und siegen die Joker. Am Sonntag zwar knapp mit 1:0 bei den Dresdner Eislöwen, dies war schon der dritte Erfolg in den letzten vier Spielen. Das ergibt nach 16 Spieltagen Rang acht mit 48:64 Toren.

1904 Zuschauer weilten am Freitag in der Sparkassen Arena zum Derby gegen den SC Rießersee. Sie sahen ein Match, bei dem nicht nur die spielerische Linie fehlte, auch von einer Derby-Stimmung war nichts zu spüren. Der ESVK hatte zu Beginn gleich dreimal eine Unterzahlsituation zu überstehen. Torlos ging es dann ins zweite Drittel. Hier gelang nach sechs Minuten der Führungstreffer durch Rob McFeeters. Jetzt waren die Gastgeber am Drücker. Doch wie schon in den letzten Spielen wurden teils klare Chancen kläglich versiebt oder Gästetorhüter Wild war zur Stelle. Eine Strafe gegen die Joker nutzte SCR-Spieler Tim Regan zum etwas glücklichen Ausgleich. Jetzt war der Faden unerklärlicherweise beim ESVK gerissen. Folge war das zweite Gästetor durch Lubor Diebelka. Der Topscorer der zweiten Liga traf dann gleich zu Beginn des Schlussdrittels noch einmal. Die darauffolgenden Versuche der Joker das Match noch zu drehen, waren mehr als kläglich. Nur noch die Ergebniskosmetik von Daniel Menge kurz vor Spielende zum 2:3 gelang. Nach dieser sicher nicht einkalkulierten Heimniederlage lief es zwei Tage später in Dresden dann optimal. Zwar nur ein Tor geschossen, durch Andrew McPherson in der vierten Minute, aber volle drei Punkte aus der Elbstadt entführt. Vor 1858 Zuschauern gab es eine ausnahmslos faire geführte Partie mit nur je zwei Strafen gegen jedes Team. Weiter geht es am Freitag mit dem Auswärtsspiel in Crimmitschau. Die Eispiraten entführten vor sechs Wochen beim 6:2 Sieg in Kaufbeuren alle drei Punkte. Doch mittlerweile haben sie auch Schlagseite und rutschten in der Tabelle in untere Gefilde. DNL-Team schafft Sieg Scheinbar machen es die Nachwuchs-Cracks der ersten Mannschaft nach. Zuhause erfolglos, dafür in der Fremde erfolgreich. Beim Heimspiel am Sonntagmittag gegen die Starbulls aus Rosenheim gab es nichts zu erben. Zu scheibensicher und körperlich robust agierten die Oberbayern und gewannen in Kaufbeuren mit 4:0 Toren. Dagegen punktete das Team von Dieter Hegen am Samstagabend in Bad Tölz. In einer ruppigen und sehr emotional geführten Begegnung mit insgesamt 115 Strafminuten siegten die Kaufbeurer mit 4:3 Toren. Kommendes Wochenende steht das Auswärts- (Samstag) und das Heimspiel (Sonntag, 11.30 Uhr) gegen den EV Landshut auf dem Programm

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