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Der ESVK ist rundum gut aufgestellt

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U20 Mannschaft
Moderator Claus Tenambergen prästierte der Versammlung den neuen Trainer Andreas Becherer und die U20 Mannschaft. © Thomas Schreiber

Kaufbeuren – Der ESV Kauf­beuren ist im Nachwuchs weiter sportlich gut aufgestellt und befindet sich auch wirtschaftlich auf einem guten Weg. Zur Jahreshauptversammlung des Stammvereins konnte die Vorstandschaft trotz gestiegener Kosten erneut ein positives Ergebnis erzielen und die Entschuldung weiter vorantreiben. 

Sportliches Aushängeschild war in der abgelaufenen Spielzeit die U20-Mannschaft, die es bis ins Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft geschafft hat. „Darüber sind wir unheimlich stolz und wir wollen diesen Weg weiter bestreiten“, sagte der sportliche Leiter Jogi Koch. Zusammen mit ihrem neuen Trainer Andreas Becherer präsentierte sich die neue DNL-Mannschaft erstmals den anwesenden Mitgliedern. Moderator Claus Tenambergen konnte dabei dem einen oder anderen Spieler auch ein kleines Statement zur neuen Saison entlocken.

Auch wenn das erste Eistraining noch weit entfernt ist, wird bereits kräftig für die neue Spielzeit geschwitzt. Doch nicht nur der älteste Jahrgang des ESVK ist bereits wieder im Training, bis hinunter zur U7 bereitet man sich wieder auf die neue Saison vor. „Wir spielen mit allen Mannschaften in den höchsten Spielklassen“, betonte Jugendobmann Helmut Speckamp in seinem Bericht über das sportliche Abschneiden in den verschiedenen Altersklassen. Auch wenn man im Ausbildungsbewertungsplan des Deutschen Eishockey-Bund den fünften Stern nicht bekommen hat, sind die Verantwortlichen beim ESVK sehr stolz auf das Geleistete und die vielen fleißigen Hände, die den Verein immer unterstützen. „Wir brauchen kein Internat, denn wir wollen weiterhin mit den Spielern aus der Region bestehen“, sagte Jogi Koch über die Bewertung, für die auch eine zweite Eisfläche eine gravierende Rolle spielt. Sorge bereitet den Verantwortlichen jedoch die Entscheidung des Verbands, dass künftig im Nachwuchs unbegrenzt ausländische Spieler aus EU-Ländern eingesetzt werden dürfen. „Diese Entscheidung kann ich nicht verstehen, da man in der DEL eher wieder versucht dieses Kontigent zu reduzieren, um auf Deutsche Spieler zu setzen. Doch wir werden diesen Weg nicht mitbestreiten, sondern nach wie vor auf unsere Spieler aus der Region bauen“, so Koch.

GmbH Geschäftsführer Michael Kreitl gab an diesem Abend auch einen kurzen Abriss über den aktuellen Stand in der Kaderplanung. So wurden die Verträge mit den beiden Verteidigern Fabian Koziol und Tobias Echtler für je eine weitere Spielzeit verlängert, denn Kreitl sieht bei beiden Spielern noch weiteres Entwicklungspotential. Noch keine Entscheidung konnte der Sportchef bei der Verpflichtung der beiden ausländischen Stürmer verkünden. Dagegen zeichnet sich bereits in den nächsten Tagen eine Kooperation mit Red Bull München ab. „Wir werden in dieser Zusammenarbeit sportlich auf jeden Fall autark bleiben und haben unseren Kader entsprechend aufgestellt“, sagt Kreitl, der sich schon auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Trainerteam freut. „Die beiden arbeiten sehr akribisch und möchten sich persönlich weiterentwickeln. Ich glaube das wird ein spannendes Projekt“, beschreibt der Geschäftsführer die Vorfreude auf die neue Saison.

Von Thomas Schreiber

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