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Ein akademisches Projekt

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Von: Kai Lorenz

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UTOPI.KA Studierende BA Management Sozialer Innovation München Praxisprojekt
Die Studierenden auf dem Tänzelfestplatz Kaufbeuren (die beiden vorderen Reihen). Hinten (v. li.): Prof. Dr. Gerald Beck, Professor für Soziale Innovation und Organisationsentwicklung Hochschule München, Till Nißle, Ansprechpartner im Eckpunkt, Alfred Riermeier, Referatsleiter Stadt Kauf­beuren und Claus Tenambergen, Veranstaltungsorganisation. © Marketingagentur Tenambergen

Kaufbeuren – Das neue Festival Utopi.Ka findet erstmalig im September in Kaufbeuren statt (wir berichteten). Das Besondere daran ist, dass neben Party, Livemusik und Streetfood aktuelle Themen wie die Zukunft von Kaufbeuren, Nachhaltigkeit und Vielfalt ebenfalls Teil des Programms sind. 

Ein Beispiel dafür ist der Ideen- und Zukunftswettbewerb „Kaufbeuren 2084“, für alle Altersgruppen. Aktuell freuen sich die Macher der Utopi.Ka, (Veranstalter ist die städtische Abteilung Kaufbeuren-aktiv), über die wissenschaftliche Unterstützung durch die Hochschule München im Rahmen eines Praxisprojektes des Studiengangs „Management Sozialer Innovationen“. Ein Leiter des Studiengangs, Professor Dr. Gerald Beck beschäftigt sich in Lehre und Forschung mit Nachhaltigkeit, Demokratie, Stadt der Zukunft und Bürgerbeteiligung in der Stadt­entwicklung.

Um Kaufbeuren und das Festivalgelände kennenzulernen sowie Workshops mit dem Organisationsteam abzuhalten, war kürzlich eine Gruppe Studierender mit Professor Beck zu Besuch in der Stadt. „Das Projekt und die Philosophie hinter der Utopi.Ka kam bei den Studierenden sehr gut an. So hatten sich auf Anhieb zwölf Interessierte angemeldet“, so Professor Beck. „Sie arbeiten in vier Teams sehr engagiert daran, wie die Utopi.Ka ein echtes Mitmachfestival werden kann. Ihre Konzepte präsentieren sie im Juni bei ihrem nächsten Aufenthalt in Kaufbeuren.“

Beim Team „Interaktion“ steht die Frage im Fokus, wie die Besucherinnen und Besucher sich konkret am Festival beteiligen können. Die Ideen reichen von einer gemeinsam zu erschaffenden Skulptur, über ein kreatives Wegweiser-Konzept á la „was gibt’s alles auf dem Gelände und wie kommt man dahin?“ bis zur Erzeugung besonderer sozialer Interaktionen oder das Entwerfen von bleibenden Erinnerungsstücken.

Beim Team „Social Media“ dreht sich alles um den Instagram Kanal, der Anfang Juni starten soll, Facebook steht bereits in den Startlöchern. Im Team „Jugend aktivieren“ erarbeiten die Studierenden gemeinsam mit dem Kaufbeurer „Eckpunkt“ ein Konzept, wie Kinder und Jugendliche angesprochen werden können, um sie zum Mitmachen zu aktivieren. „Idealerweise erkennen sie ihre Chance, ihre Heimatstadt mitzugestalten, und nehmen auch die zahlreichen Unterstützungsmöglichkeiten im Eckpunkt war. Dort erhalten sie insbesondere Hilfe, Ideen für den Zukunftswettbewerb zu entwickeln und einzureichen“, erläutert Professor Beck.

Das Team „Crowdvoting“ schließlich beschäftigt sich mit dem Ideenwettbewerb. „Die Festivalbesucher und -besucherinnen sollen im Rahmen einer Abstimmung über die Wettbewerbssieger entscheiden. Die Studierenden erarbeiten aktuell ein innovatives Verfahren für ein faires und gleichzeitig simpel gehaltenes Abstimmungstool, welches möglichst viele Menschen motivieren, soll am Voting teilzunehmen.

Alle Infos zum Festival und zum Zukunfts- und Ideenwettbewerb gibt es unter www.utopi-ka.de.

Dazu gibt es die Social Media-Accounts: www.instagram.com/utopi_ka/ (ab Juni) und www.facebook.com/utopikafes
tival.

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