Bundeswehr will Sanitätsregiment und Feldjäger in Kaufbeuren stationieren

Schließung ist vom Tisch: Der Militärstandort Kaufbeuren bleibt erhalten

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Gute Nachrichten für den Bundeswehrstandort Kaufbeuren überbrachte Generalinspekteur Eberhard Zorn (Mitte) am Freitagmittag im Kaufbeurer Rathaus an Oberst Dirk Niedermeier (v. li.), MdL Franz Josef Pschierer, MdB Stephan Stracke und Oberbürgermeister Stefan Bosse.

Kaufbeuren –  2815 Tage nach der Schließungsentscheidung für den Fliegerhorst Kaufbeuren kann die Stadt aufatmen. Die Standortschließung ist obsolet, Kaufbeuren bleibt Militärstandort. Das verkündete heute Mittag der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Eberhard Zorn, im Kaufbeurer Rathaus.

Demnach soll die derzeit vorhandene technische Ausbildung für den Tornado noch bis 2028 am Fliegerhorst stationiert bleiben. Parallel dazu werden ab 2024 ein Sanitätsregiment sowie Feldjägerkräfte aufgebaut. Insgesamt sollen danach rund 1200 Soldaten am Standort Kaufbeuren eine neue Heimat finden. Zuvor wird die Bundeswehr massiv in den Standort investieren. So sollen für die Sanitätskräfte neue Unterkünfte, Hangars für Fahrzeuge und diverse Gebäude für Betreuungsbereiche entstehen.

Der oberste militärische Vertreter der Bundeswehr, Generalinspekteur Eberhard Zorn besuchte Kaufbeuren und insbesondere den Fliegerhorst am Freitag auf Einladung des Allgäuer Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke (CSU) . „Ich setze mich seit vielen Jahren dafür ein, den Bundeswehrstandort in Kaufbeuren dauerhaft zu erhalten und so die Tradition der Bundeswehr in Kaufbeuren fortzusetzen“, so Stracke.

Zudem trug Zorn sich im Historischen Sitzungssaal des Rathauses in das Goldene Buch der Stadt ein.

Einen ausführlichen Bericht zu den Hintergründen lesen Sie in der kommenden Ausgabe.

von Kai Lorenz

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