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Neurologie wechselt von Bezirksklinikum zu Klinikum Kaufbeuren

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Schlüsselübergabe Neurologie: Verwaltungsratsvorsitzender und Oberbürgermeister Stefan Bosse (v. li.), Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Bezirkskliniken Schwaben, Wolfram Firnhaber, Oberärztin Dr. Stephanie Berno, Vorstand der Kliniken Ostallgäu-Kauf­beuren Andreas Kutschker und Stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende und Landrätin Maria Rita Zinnecker.
Schlüsselübergabe Neurologie: Verwaltungsratsvorsitzender und Oberbürgermeister Stefan Bosse (v. li.), Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Bezirkskliniken Schwaben, Wolfram Firnhaber, Oberärztin Dr. Stephanie Berno, Vorstand der Kliniken Ostallgäu-Kauf­beuren Andreas Kutschker und Stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende und Landrätin Maria Rita Zinnecker. © Kliniken OAL-KF

Kaufbeuren – Die mit Abstand größte Neurologie im Allgäu wechselte zum 1. Januar die Trägerschaft. Knapp 100 Beschäftigte gehen diesen Weg mit und sind zum neuen Jahr nicht mehr beim Bezirksklinikum, sondern bei den Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren (KOK) angestellt.

„Heute ist ein guter Tag für die neurologischen Patienten im Allgäu“, betonte Kaufbeurens OB Stefan Bosse. Der KOK-Verwaltungsratsvorsitzende erklärte, dass der Wechsel der Kaufbeurer Neurologie viele Möglichkeiten eröffne, den neurologischen Standort weiterzuentwickeln. „All das ist jedoch kaum denkbar ohne das Vertrauen, das die Beschäftigten diesem Wechsel entgegengebracht haben“, bedankte er sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

„Uns fallen fast 100 Steine vom Herzen“, ergänzte Andreas Kutschker. Laut dem KOK-Vorstand konnte der ambitionierte Zeitplan für den Trägerwechsel auch durch die Offenheit der Beschäftigten eingehalten werden. „Mein Dank gebührt allen, die an dem nahezu reibungslosen Übergang mitgewirkt haben“, so Kutschker, „und insbesondere natürlich den Bezirkskliniken Schwaben und hier stellvertretend Herrn Firnhaber für die tolle Zusammenarbeit.“ Die neue Struktur ermögliche es nun, die bestmögliche Patientenversorgung mit weniger Bürokratie zu gewährleisten. „Das ist ein echter Quantensprung für uns“, so Kutschker. „Durch den Wechsel des Trägers bietet sich die Chance, dass wir die neurologische Medizin noch besser weiterentwickeln können“, sagte Professor Martin Hecht, Chefarzt der Kaufbeurer Neurologie. So könne etwa die kathetergestützte Thrombusentfernung perspektivisch ins Repertoire aufgenommen werden. „Dann hätten wir hier in Kaufbeuren die vollständige Schlaganfallversorgung vor Ort und könnten noch rascher helfen.“

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