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„Schwaben gestern – heute – morgen“: Bezirksheimatpflege kürt Gewinner des 10. Fotopreises

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Erster Preis 10. Fotopreis der Bezirksheimatpflege: „Windkraft bei Bidingen“
Erster Preis 10. Fotopreis der Bezirksheimatpflege: „Windkraft bei Bidingen“. © Roland Seichter Kaufbeuren Germa

Kaufbeuren – Für seine eindrucksvollen Aufnahmen „Windkraft bei Bidingen“ und „Forggensee Dry“ hat der Bezirk Schwaben Roland Seichter aus Kaufbeu­ren mit dem ersten und zweiten Platz beim 10. Fotopreis der Bezirksheimatpflege ausgezeichnet. Weitere Preisträger kommen aus Ehingen, Gundelfingen und Dillingen an der Donau.

„Herrn Seichters Bildkompositionen zeigen, wie wunder- und wandelbar unser Schwaben sein kann“, sagte Bezirkstagspräsident Martin Sailer bei der Preisverleihung auf Schloss Höchstädt. Der Kaufbeurer Seichter ist einer von insgesamt 59 Fotografinnen und Fotografen mit Wohnsitz in Schwaben, die den Wandel in ihrer Heimat abbildeten. Bezirkstagsvizepräsidentin Barbara Holzmann betonte: „Ich bin begeistert, wie originell die Teilnehmenden die Veränderungen in unserer Heimat in all ihren Facetten sichtbar gemacht haben.“ Bezirksheimatpfleger Christoph Lang ergänzte: „Alle eingesendeten Motive zeigen, wie geeignet das Medium Fotografie ist, um den Wandel in Schwaben sichtbar zu machen.“ Für Wettbewerb wurden insgesamt 305 Bilder eingereicht.

Seichter wurde 1961 in Pforzheim geboren und lebt seit Langem mit seiner Familie in Kaufbeuren. Der studierte Maschinenbauingenieur ist seit seinem 14. Lebensjahr begeisterter Fotograf. Seichter kommt ursprünglich aus der analogen Fotografie, ist jedoch mittlerweile im Digitalen zuhause. Dabei hat er jedoch den Anspruch, sich nicht von der Technik beherrschen zu lassen, sondern die Technik im Sinne der Fotografie einzusetzen. Seichters Arbeiten erstrecken sich über alle Genres, von der Landschafts- über die Porträt- bis hin zur Architektur-Fotografie. Er ist Mitglied im Fotoclub Kaufbeuren und nimmt erfolgreich an nationalen und internationalen Wettbewerben teil. Aufgrund seiner erfolgreichen Wettbewerbstätigkeit trägt Seichter seit 2020 den Titel AFIAP (Artiste Fédération Internationale de l’Art Photographique).

„Beinahe unwirklich erscheint die statisch ruhige Landschaft mit dem beeindruckenden Farbkontrast zwischen den Blautönen der nebligen, verschneiten Ebene und dem warmen Orange-Rot des Himmels, vor dem sich die beiden Windräder erheben, durchzogen vom dunklen Band der waldigen Anhöhe. Die faszinierende Bildkomposition versinnbildlicht das Thema ‚Schwaben gestern – heute – morgen‘ in perfekter Weise“, heißt es in der Würdigung der Preisjury. Der erste Preis ist mit 1.500 Euro, der zweite Preis mit 1.000 Euro dotiert.

Die Auswahl der siegreichen Motive traf heuer eine Jury bestehend aus Bezirkstagsvizepräsidentin Barbara Holzmann, Bezirksheimatpfleger Christoph Lang, dem zweiten Landesvorsitzenden des DVF Bayern Wolfgang Elster, dem Fotografen Martin Ebert und dem Kunst- und Kulturhistoriker Wolfgang Ott. Aus den preisgekrönten Fotos und weiteren 75 ausgewählten Aufnahmen wird zudem eine Wanderausstellung entstehen, die alle Kommunen, öffentlichen Einrichtungen und Vereine in Schwaben kostenlos ausleihen können.

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