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Stadtrat hält Energiesparmaßnahmen aufrecht

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Abrauchende Glühbirne
Kaufbeuren spart dieses Jahr unter anderem an der Weihnachtsbeleuchtung. © Stadt Kaufbeuren

Kaufbeuren – Bei der jüngsten Stadtratssitzung verständigten sich die Ratsmitglieder einvernehmlich auf den Fortbestand der Maßnahmen zur Einsparung von Energie im öffentlichen Raum und bei kommunalen Gebäuden.

Die Maßnahme, in Verwaltungsgebäuden die Raumtemperatur auf 19 Grad zu beschränken, werde bereits umgesetzt, so Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse. Bei den Klärwerken, auf dem Bauhof und bei den Wasserwerken müsse aber der zur Debatte gestellte Duschbetrieb aus arbeitsrechtlichen Gründen aufrecht erhalten werden.

Trotz der Verpflichtung Heizenergie zu sparen, sprach sich die Leiterin des städtischen Wirtschafts- und Kulturreferates Caroline Moser (der auch das Immobilienmanagement der Stadt obliegt) dafür aus, die Turnhalle an der Schelmenhofstraße, wegen der regelmäßigen Nutzungen dauerhaft zu beheizen. Ein ständiges Absenken und Wiederankurbeln des Heizbetriebs, so Moser, würde zu einem Mehrverbrauch an Energie führen. Die Stadtratsmitglieder teilten diese Einschätzung durch alle Fraktionen hinweg.

Ebenfalls einig waren sich die Stadträte über eine zeitliche Beschränkung der städtischen Weihnachtsbeleuchtung. Die LED-Beleuchtung verbrauche während der 60 Tage ihres Betriebes stattliche 4.200 Kilowattstunden, berichtete OB Bosse. Wenn man die tägliche Betriebszeit auch nur um eine einzige Stunde verkürzte, so Bosse weiter, ließen sich 12 Prozent der Energie einsparen. Sein Vorschlag, die bisher achtstündige Betriebszeit von 15 bis 23 Uhr auf sechs Stunden zu reduzieren (16 bis 22 Uhr) traf auf die Zustimmung aller Ratsmitglieder. Bosses Angaben zufolge werden dadurch 24 Prozent der benötigten Energie eingespart werden.

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