Verleihung der Bayerischen Ehrenamtskarte in Gold

Im Dienst der Gemeinschaft

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Zeiegn überdurchschnittliches bürgerschaftliches Engagement: Die Inhaber der Bayerischen Ehrenamtskarte in Gold in Kaufbeuren.

Kaufbeuren – „Wir danken allen Menschen, die sich für Kaufbeuren einsetzen. Die Stadt will diese Arbeit würdigen und eine Anerkennungskultur schaffen“.

Mit diesen Worten begrüßte Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse Mitbürger, die sich in besonderem Maße ehrenamtlich engagiert haben, im Alten Sitzungssaal des Rathauses. Der Termin war passend zum Anlass gewählt worden: Am 5. Dezember, dem „Internationalen Tag des Ehrenamtes“ seit 1986, werden weltweit Menschen für ihren selbstlosen Einsatz in der Gesellschaft geehrt.„Wir sind dankbar für den großartigen Einsatz der vielen Ehrenamtlichen unserer Stadt und drücken diesen Dank der Stadt Kaufbeuren mit der Einführung der ‚Bayerischen Ehrenamtskarte‘ aus“, so der Oberbürgermeister. Er freue sich, an diesem Tag 22 Bürger mit der „Goldenen Bayerischen Ehrenamtskarte“ auszeichnen zu können, die sich zum Teil in mehrfacher Hinsicht über Jahrzehnte bei verschiedenen Organisationen ehrenamtlich en- gagiert hätten. „Wir wünschen uns natürlich, dass möglichst viele ihrem Vorbild folgen und sich lange ehrenamtlich engagieren“, schloss der OB, „denn unsere Institutionen brauchen dieses Engagement“.

Bayernweit Vergünstigungen


Seit einigen Jahren bereits wird in Kaufbeuren bürgerschaftliches Engagement durch die „Kaufbeuren-aktiv Medaille“ ausgezeichnet. Seit diesem Jahr wird nun auch die „Bayerische Ehrenamtskarte“ verliehen. Diese Auszeichnung gibt es in einer Ausführung für mindestens zweijährige gemeinwohlorientierte Tätigkeit mit 250 Stunden pro Jahr. Ebenso gibt es die zunächst auf drei Jahre begrenzte Karte für Inhaber einer Jugendleiterkarte (Juleica). Die Inhaber der Ehrenamtskarte erhalten in ganz Bayern zahlreiche Vergünstigun- gen, beispielsweise beim Besuch von staatlichen Museen, Schlössern oder bei der Seeschifffahrt. Auch im kommunalen Bereich, wie etwa bei der Fahrt mit einer Bergbahn oder beim Besuch von Schwimmbädern, Freizeit-, Kultur- und Sportstätten können Preisnachlässe oder andere Leistungen in Anspruch genommen werden. Ebenso beteiligen sich Unternehmen aus Handel, Gewerbe und Dienstleistung mit Rabatten, Preisnachlässen oder anderen Vergünstigungen als Akzep- tanzpartner der Kommune.Eine Variante ist die „Goldene Ehrenamtskarte“, welche lebenslang gilt. Deren Besitzer haben sich mindestens 25 Jahre in einem Verein engagiert oder eine Auszeichnung des Bayerischen Ministerpräsidenten für ihr Ehrenamt erhalten. Das Stadtoberhaupt ergänzte in seiner Ansprache abschließend, dass auch nicht in Kaufbeuren wohnhafte, aber in der Stadt ehrenamtlich tätige Bürger die Ehrenamtskarte erhalten können.

Von Wolfgang Becker

Die Bayerische Ehrenamtskarte in Gold erhielten kürzlich in Kaufbeuren: 

Laszlo Kasztner, Helene Kaufmann, Irene und Fridolin Eder, Heinz-Juergen Rohner, Waltraud Stadel-Hahn (alle Ehrenzeichen des Bayerischen Mi- nisterpräsidenten für Verdien- ste im Ehrenamt); Günther Seydel (Feuerwehr Ehrenzeichen); Maria Fischer (Inhaber des Bundesverdienstkreuzes); Simon Hartmut, Brigitte Hartmann, Carsten Becker, (alle 25-jährige Dienstzeit beim Bayerischen Roten Kreuz); Waldemar Weber, Anneliese Wittwer, Edeltraud Ziegler, Heinz Simon, Betty und Peter Prestele, Manfred Lucke, Detmar Matthai, Kurt Bonk, Else und Gerhard Hantschel, (alle 40-jährige Dienstzeit beim Bayerischen Roten Kreuz), sowie Erich Strobel für seine 45-jährige Dienstzeit beim Bayerischen Roten Kreuz.

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