Antrittsbesuch von Staatssekretär Holetschek

Kaufbeurer Bahnhof hat jetzt höchste Priorität

+
Der frisch gebackene Bayerische Staatssekretär für Wohnen, Bau und Verkehr, Klaus Holetschek (links), wird bei seinem Antrittsbesuch im Kaufbeurer Rathaus von OB Stefan Bosse empfangen.

Kaufbeuren – Der frisch gebackene Bayerische Staatssekretär für Wohnen, Bau und Verkehr, Klaus Holetschek (MdL, CSU) war am vergangenen Freitag zum Antrittsbesuch im Kaufbeurer Rathaus. Als früherer Bürgermeister der Stadt Bad Wörishofen ist Holetschek bestens mit den Bau- und Bahnthemen für die Region vertraut. Und so hatte er auch gleich eine gute Nachricht im Gepäck. Der Freistaat Bayern hat den Bahnhof Kaufbeuren mit höchster Priorität nach Berlin gemeldet.

Dazu gibt es ein neues Ausbauprogramm mit Mitteln in Höhe von einer Milliarde Euro. Dabei ist Kaufbeuren einer von nur zwei Bahnhöfen in Schwaben, dem dieser Nachdruck verliehen wird. Das Ausbauprogramm des Bundes für die Bahnhöfe wird flankiert von einer Kofinanzierung des Freistaates Bayern und auch die Kommunen sollen einen Beitrag leisten. Die Höhe sei aber noch nicht beziffert. Staatssekretär Holetschek setzt sich dabei klar für eine schnelle Umsetzung der Maßnahmen ein. Gerade in Bayern werde das vorbildlich betrieben.

Über diese gute Nachricht für Kaufbeuren freuen sich auch die Landtagsabgeordneten Franz Josef Pschierer und Bernhard Pohl. Letzterer war dabei, als Oberbürgermeister Stefan Bosse und Holetschek den Kaufbeurer Bahnhof besuchten.

Die weitere Entwicklung des Bahnhofsareals Kaufbeuren mit Ansiedlung eines staatlichen Behördenzentrums (Landesamt für Finanzen und Servicestelle der Bayerischen Staatskanzlei) sowie möglichem Bau eines Wohnheims für 300 Studierende der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern wurde ebenfalls diskutiert. Mit dem lange ersehnten Neubau eines Empfangsgebäudes am Bahnhof könnte somit eine hoch attraktive Kombination für das Bahnhofsareal mit Jordanpark entstehen, so Bosse.

Auch Kaufbeurens Stadtrat und MdL Pohl zeigt sich insgesamt erfreut: „Es sind zwar keine ganz neuen Nachrichten, da die Signale der Bayerischen Staatsregierung auf grün stehen. Allerdings ist es gut, dass Holetschek diesen Willen nochmals bekräftigt und auf ein konkretes Förderprogramm Bezug nimmt. Wir müssen nun alles daran setzen, dass mit der Barrierefreiheit eine große Lösung für ein neues Stadtviertel einher geht, wie wir es schon viele Jahre fordern“. Der Bahnhof sei eine Visitenkarte der Stadt für Besucher aus nah und fern und biete insbesondere auch beste Gelegenheiten für bahnhofs- und altstadtnahes Wohnen. „Ein Stadtviertel von der Altstadt bis zum Bahnhof – es könnte nun trotz Forettle-Center in absehbarer Zeit Realität werden“, freut sich der Abgeordnete.

kb

Auch interessant

Meistgelesen

Armin Holderried bleibt Bürgermeister von Mauerstetten
Armin Holderried bleibt Bürgermeister von Mauerstetten
Gewaltrisiko steigt in Krisensituationen – Notrufstelle Ostallgäu hilft
Gewaltrisiko steigt in Krisensituationen – Notrufstelle Ostallgäu hilft
Corona-Pandemie: Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren sind gerüstet
Corona-Pandemie: Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren sind gerüstet
Odyssee beendet: Urlauberpaar verlässt Philippinen mit letzter Maschine
Odyssee beendet: Urlauberpaar verlässt Philippinen mit letzter Maschine

Kommentare