Umbauten ausgezeichnet

Kaufbeurer Rathaus erhält Signet  „Bayern barrierefrei“

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OB Stefan Bosse, Claudia Teodorovic, Sprecherin des Behindertenbeirats, und Peter Kloos, Leiter der Abteilung Arbeit und Soziales präsentieren das Signet.

Kaufbeuren – Auf Initiative der städtischen Abteilung Arbeit und Soziales hat die Sprecherin des Behindertenbeirats bei der Stadt Kaufbeuren, Claudia Teodorovic, eine Bewerbung für das Signet „Bayern barrierefrei“ beim Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales eingereicht.

Das Signet „Bayern barrierefrei – Wir sind dabei!“ macht auf das barrierefreie Angebot der Stadt Kaufbeu­ren aufmerksam und liegt bereits vor, wie es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus heißt.

Mit dem Signet soll auf die barrierefreie Zugänglichkeit des Rathauses der Stadt Kaufbeuren hingewiesen werden. Das historische Rathaus kann mittels eines Aufzuges vom Innenhof aus stufenfrei erreicht werden. Der Zugang des Rathaus-Neubaus ist mit einer Rampe versehen, so dass Rollstuhlfahrer, Personen, die auf eine Gehhilfe angewiesen sind, oder Eltern mit Kinderwagen barrierefreien Zugang zum Rathaus haben. In beiden Häusern stehen Aufzüge zur Verfügung, mit denen alle Stockwerke frei von Absätzen erreicht werden können.

Während der Öffnungszeiten des Rathauses können Menschen mit gültigem Parkausweis für Schwerbehinderte oder alternativ mit einem Schwerbehindertenausweis mit den Merkzeichen aG oder Bl, kostenlos im Rathaus-Parkhaus parken. Der Zugang zum Rathaus ist auf Parkebene drei barrierefrei möglich. Die barrierefreien Sanitärräume sind für Menschen mit Behinderung in unmittelbarer Nähe zum Eingang positioniert. Im Außenbereich ist ein zusätzlicher Pkw-Stellplatz für Menschen mit Behinderung eingerichtet.

Auch die bayerische Staatsregierung investiert in erheblichem Umfang in Barrierefreiheit. Die entsprechenden Maßnahmen konzentrierten sich derzeit besonders auf Bereiche, die für das alltägliche Leben der Menschen von elementarer Bedeutung sind: die Mobilität, die Bildung und die öffentlich zugänglichen staatlichen Gebäude.

„Die Stadt Kaufbeuren fördert nicht nur den Abbau von Barrieren, sondern übernimmt in ihrem Verantwortungsbereich an vielen Stellen auch eine Vorbildfunktion“, so Oberbürgermeister Stefan Bosse. „So baut die Stadt weiter konsequent Barrieren bei ihren öffentlich zugänglichen Gebäuden ab. Werden städtische Gebäude neu errichtet, umgebaut oder saniert, wird die barrierefreie Gestaltung grundsätzlich mitgeprüft und umgesetzt“, ergänzt der Rathauschef. Grundlage sind entsprechende Gesetze und DIN-Normen – allen voran die DIN 18040 mit Planungsgrundlagen zum barrierefreien Bauen.

Die barrierefreie Umgestaltung des Kaufbeurer Rathauses ermöglicht Menschen mit Behinderung selbständig und persönlich ihre Belange bei der Stadtverwaltung zu erledigen. „Mit den Umbauten im Rathaus wurde ein wichtiger Beitrag zum Abbau von Barrieren in der Stadt Kaufbeuren geleistet und aus diesem Grund wurde die Stadt Kaufbeuren zu recht mit dem Signet ,Bayern barrierefrei – Wir sind dabei!‘ ausgezeichnet“, freut sich der Oberbürgermeister.

Was bedeuten die vier Symbole?

Die vier Symbole auf farbigem Grund zeigen, für wen Barrierefreiheit wichtig ist:

• Für Menschen mit einer Sinnesbehinderung oder einer kognitiven Einschränkung. Für alle, die gemeinsam mit Menschen mit Behinderung etwas unternehmen möchten. Für Menschen, die mit schweren Einkaufstaschen oder Gepäck unterwegs sind. Und für Menschen, die in einer inklusiven Gesellschaft leben möchten, in der niemand durch Barrieren ausgegrenzt wird.

• Für Menschen mit einer Körperbehinderung.

• Für ältere Menschen.

• Für Familien mit kleinen Kindern.

kb

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