Entscheidung vertagt

Keine Lösung für gemeinsames Gemeindehaus für Frankenhofener Feuerwehr und Musikkapelle

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Das Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Frankenhofen soll nicht mehr aktuellen Vorschriften entsprechen.

Aufkirch – Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung des Marktes Kaltental begrüßte Bürgermeister Manfred Hauser vor allem die „zahlreichen Besucher aus dem südlichen Gemeindegebiet“. Die Bürger des Ortsteiles Frankenhofen hatten nämlich im Voraus einen Antrag für ein Gemeinschaftshaus gestellt, das von Feuerwehr und Musikkapelle genutzt werden soll. Während sich die Gemeinderatsmitglieder bei der Genehmigung der eingereichten Bauanträge schnell einig waren, konnte für diesen Tagesordnungspunkt noch keine Lösung gefunden werden.

Bis auf den letzten Platz war der Sitzungssaal im Rathaus gefüllt. Bereits im vergangenen Jahr war der Antrag auf ein neues Feuerwehrhaus für die Freiwillige Feuerwehr Frankenhofen abgelehnt worden. Nun haben sich die Vorstandschaften von Feuerwehr und Musikkapelle überlegt, gemeinsam ein Gebäude zu beantragen. In dem Schreiben wird angesprochen, dass das Feuerwehrhaus schon lange nicht mehr den aktuellen Unfallverhütungsvorschriften entspreche, auch der Proberaum der Musikkapelle im Frankenhofer Pfarrheim ist für die stets wachsende Zahl an Musikern zu klein, die Akustik sei ebenfalls nicht mehr zeitgemäß. Diese Probleme ließen sich auch vom Gemeinderat nicht von der Hand weisen. Allerdings betonte Hauser mehrmals, dass die momentan anstehenden Vorhaben, wie die Renovierung des Kindergartens oder der Mittelschule Germaringen, bereits sehr viel Geld in Anspruch nähmen und ein drittes Großprojekt in nächster Zeit nicht umsetzbar sei. Maria Groß aus Frankenhofen stellte den Gemeinderatsmitgliedern bereits angefertigte Pläne zur Umsetzung der Idee vor. Alle Beteiligten waren sich einig, dass das Gemeindehaus das Dorfzentrum attraktiver machen könnte. Zufriedenstellend waren die Ergebnisse der Diskussion am Abend für die Zuhörer aber dennoch nicht. „Wir müssen uns auf jeden Fall vor Ort ein Bild von der Lage machen. Die Umsetzung kann ich mir frühestens 2021 vorstellen“, so Hauser.

Straßenbau

Darüber hinaus wurden in den letzten beiden Tagesordnungspunkten hauptsächlich straßenbauliche Themen besprochen. So soll ein Zuschuss für den Ausbau eines Rad- und Fußwegs zwischen Helmishofen und Frankenhofen beantragt werden. Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h für die Straße Richtung Gerbishofen wurde auf Drängen des Landratsamtes wieder abgebaut.

von Agnes Reißner

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