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Haus für Kinder St. Josef nach zweijähriger Bauzeit in Betrieb

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Für jedes Kind sind nach seiner Entwicklungsstufe und seinen Bedürfnissen verschiedene Spielsachen da. Hier probieren Serafina (links) und Luna die Malsachen aus. © KJF/Winfried Karg

Kaufbeuren – Ein neues Haus für Kinder St. Josef gibt es in Kaufbeuren. Nach knapp zweijähriger Bauzeit ging das neue Haus in der Pfarrgasse in Betrieb. Gebaut wurde diese KJF Kita von der Schegg’schen Waisenhausstiftung, die als Vermieterin Grundstück und Gebäude zur Verfügung stellt.

Mit Neugier und Freude haben die Kinder das neue Haus am Montag in Besitz genommen. „Es ist alles da und funktioniert“, fasst Erzieherin Andrea Müller ihren Eindruck zusammen. Sie geht mit ihrer Kollegin Brigitte Fehsenfeld und vier Kindern durch die Räume, damit die Kinder alles kennen lernen und sich zurecht finden.

Also ziehen Luisa (4), Serafina (5), Luna (7) und Maximilian (5) durch das neue Haus. Die ersten Sachen haben sie bereits ausprobiert und wissen, wo die Bauklötze sind. „Ich will das hier machen“, ruft Maximilian und zieht eine große Schublade mit Holzbausteinen heraus. Inzwischen malt Luisa mit ihren Fingern ein Muster in farbigen Sand, während Serafina und Luna ein Lernspiel ausgewählt haben. Dieses Vorgehen entspricht auch dem Konzept: die Räume sind verschieden eingerichtet und ermöglichen durch verschiebbare und rollbare Möbelstücke eine große Flexibilität. „Wir wollen auf den unterschiedlichen Entwicklungsstand und die Bedürfnisse der Kinder eingehen“, erläutert Einrichtungsleiterin Antoinette Stöckeler. Durch die Lage mitten in der Stadt können die Kinder nicht so viel draußen spielen, dafür wirkt im Haus die Ausstattung der Einrichtung sehr überlegt und durchdacht.

Inzwischen ziehen die vier kleinen Entdecker weiter: Die Malsachen werden ausprobiert, dann besuchen sie die Kinder der Krippengruppen. Diese sind in einem anderen Flügel des Gebäudes untergebracht als die Kindergartenkinder und die Schulkinder. Insgesamt ist Platz für bis zu 152 Kinder – eine ganze Menge, die hier ein lebendiges Miteinander erleben. Alle gemeinsam nutzen – wenn auch zu unterschiedlichen Zeiten – das Bistro, das sich am Schnittpunkt der beiden Gebäudeteile befindet. Dort machen die Kinder Brotzeit, und sie bekommen auch ein Mittagessen. Den eigenen Kindergarten so zu entdecken macht ganz schön hungrig.

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