Kinder auf der Tagesordnung

Der Spielplatz sei voll Leben, meinte Doris Rößle (FW); sogar Kaufbeurener Mütter seien begeistert.

Viel Raum nahmen die Kinder bei der letzten Sitzung des Hauptverwaltungs-, Personal- und Finanzausschusses ein. So beschäftigten sich die Stadträte mit der Namensgebung für den neuen Spielplatz auf der Buchel, die tägliche Aufenthaltsdauer in den Kinderkrippen wurde ausgeweitet und die Erfordernis für die Jugendsozialarbeit in den Grundschulen anerkannt.

„Wir brauchen die Jugendsozialarbeit in den Grundschulen“, argumentierte Eduard Gapp (CSU), „eine halbe Stelle ist jedoch für drei Grundschulen schwer zu realisieren.“ Walter Breiner (FW) schlug deshalb vor, sich mit dem Gymnasium zusammen zu tun. Dies wurde jedoch mit Blick auf die sehr unterschiedlichen Anforderungsprofile nicht weiter thematisiert und man verständigte sich im Ausschuss einstimmig, eine halbe Stelle, deren Kosten, zur Hälfte durch den Landkreis übernommen werden. Eine tägliche Verweildauer von mehr als neun Stunden sei zur Zeit nicht vorgesehen, erklärte Wolfgang Wieder den Stadträten. Das einschlägige Gebührenverzeichnis für die Elternbeiträge habe seine Obergrenze bei „mehr als acht Stunden“. Er schlage deshalb vor, die Gebühren in 5-Euro Schritten auf bis zu zehn, beziehungsweise mehr als zehn Stunden auszuweiten. Damit wären bei einem Maximalaufenthalt von elf Stunden in der Krippe 270 Euro zu bezahlen. „Da sind die Kinder ja überhaupt nicht mehr daheim“, meinte Peter Grotz (FW) und sprach sich gegen eine so geringe Gebührenerhöhung aus. Mit dem Argument, dies sei ein Familiendenken aus dem letzten Jahrhundert unterstützte Axel Maaß (Grüne) die Vorstellungen von Wieder. Im Prinzip gehe es eigentlich nur einzelne Fälle, bei denen auch das Jugendamt ein Interesse an längeren Betreuungszeiten der Kleinkinder habe, schob Wieder nach. Ohne Gegenstimme schloss sich darauf hin der Ausschuss dem Vorschlag von Wieder an und sprach sich für die Änderung der Gebührenordnung aus. Bibi Buchelberg Zum wiederholten Mal stand die Namensfindung für den neuen Spielplatz auf der Buchel auf der Tagesordnung. Nachdem der Stadtrat die örtliche Grundschulen gebeten hatte, Anregungen zu geben und diese Vorschläge in den Fraktionen diskutiert worden waren, blieben die Namen Hexen-Buchel, Bibi Buchelberg und Hexenhügel übrig. Trotz erneut aufflammender Diskussion, die auch über die vorliegenden Namen hinausging einigte man sich im Ausschuss schnell mit zwei Gegenstimmen auf den auch durch Bürgermeister Werner Himmer bevorzugten Namen Bibi Buchelberg.

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