Festliche Weihnachtsmärkte und der riesige Adventskalender stimmen auf das Fest ein

Weihnachten liegt in der Luft

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Glanzvolle Lichter so weit das Auge reicht. Der Kaufbeurer Weihnachtsmarkt lädt an 24 Markttagen wieder zum Schlendern, Staunen und Genießen ein.

Kaufbeuren – Weihnachten steht vor der Tür. Vom 28. November bis zum 6. Januar werden die Augen nicht nur der Kinder wieder mit dem Kaufbeurer Weihnachtszauber zum Leuchten gebracht.

Auf dem Kirchplatz findet vom 28. November bis 21. Dezember der traditionelle Weihnachtsmarkt statt. Auch am Fünfknopfturm und in Neugablonz stimmen Weihnachtsmärkte auf das Fest der Liebe ein. Ein lieb gewordener „Bekannter“ ist auch heuer wieder der größte Adventskranz der Welt mit echten Zweigen und Kerzen am Neptunbrunnen. Und Freunde von Adventskalendern dürfen jeden Tag gespannt auf ein neues Türchen des riesigen Exemplars am Rathaus warten. 

In der stressigen Vorweihnachtszeit etwas Ruhe bekommen und die Hektik hinter sich lassen – dieser Wunsch wird wahr beim Kaufbeurer Weihnachtszauber. 

Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz 

Der stimmungsvolle Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz öffnet am Freitag, den 28. November, um 17 Uhr mit 27 Marktständen. An 24 Markttagen bietet der Weihnachtsmarkt eine beschauliche Atmosphäre, die auf die Weihnachtszeit einstimmt. Das vielfältige Angebot reicht von Plätzchen und Bratwurst über Glühweinstände bis hin zu kunsthandwerklichen Geschenkideen und einem Kinderkarussell. Dieses Jahr wurde einiges an den Buden repariert, es gibt zusätzliche Abfallbehälter und zum dritten Mal kann man wieder Schafe streicheln. 

Fast alle Stammhändler sind zur großen Freude von Rainer Hesse, Geschäftsführer der Kaufbeurer Tourist Information, wieder dabei. Er habe „schon im Frühjahr 80 Prozent der Buden“ an diese Händler verkauft. Der Rest ging an neue Händler, wie zum Beispiel an eine Frau aus der Partnerstadt Ferrara in Italien, die Schokolade und Gebäck aus ihrer Heimat anbietet. 

Das „schönste Kompliment” ist für Hesse, dass der Weihnachtsmarkt in Kaufbeuren in den Köpfen der Bürger schon „Normalfall“ geworden ist und sehr gut angenommen wird. Eine Befragung von Schülerinnen der Marienrealschule auf dem Weihnachtsmarkt habe eine Zwei plus nach Schulnoten ergeben. Einzige Kritik sei gewesen, dass die Fläche größer sein dürfte, doch das sei laut Hesse „schlicht nicht machbar“. 

Projekt „Folge dem Stern“ 

Um die „tiefere Sehnsucht der Besucher nach Weihnachtsstimmung“ zu stillen, bieten die Dreifaltigkeits- und die St. Martinskirche Schwester Daniela zufolge das Projekt „Folge dem Stern“. Zum bereits dritten Mal können die Besucher in der stimmungsvoll gestalteten katholischen Kirche St. Martin ihre Herzenswünsche aufschreiben und in die Krippe legen, die dann auch von den Schwestern ins Gebet einbezogen werden. 

In der Dreifaltigkeitskirche besteht freitags die Möglichkeit, für ein paar Momente dem Trubel zu entfliehen und die Stille in einem eigens dafür eingerichteten Raum zu genießen. „Weihnachten ist ein Geschenk und deshalb nehmen wir bei dem ökumenischen Projekt ,Folge dem Stern’ auch keine Spenden an“, erklärt Schwester Daniela. 

Lebende Krippe und weitere Märkte 

Am Samstag und Sonntag vor Weihnachten stellt die Lebende Krippe von 14 bis 19 Uhr am Märzenburgweg die Weihnachtsgeschichte nach. Der 15. Kaufbeurer Weihnachtsweg zeigt in 22 Schaufenstern der Altstadt bis Anfang Januar die Weihnachtszeit mit Kinderaugen, denn die Ausstellungsstücke wurden von Kaufbeurer Kindern in den Kindergärten und Schülern gefertigt. 

Auch in Neugablonz findet vom 12. bis 14. Dezember der Stadtteilweihnachtsmarkt wieder auf dem Vorplatz des Gablonzer Hauses statt. Am Fünfknopfturm bietet der mittelalterliche Weihnachtsmarkt vom 5. bis 7. Dezember adventliche Stimmung vor der Kulisse an der Stadtmauer. 

Freude erfahren und bereiten 

Die Fassade des Rathauses wird heuer erneut zu einem großen Adventskalender, an dem sich jeden Tag ein neues Türchen öffnet. Die Zeichnungen dahinter erzählen fortlaufend eine weihnachtliche Geschichte und werden zum Blickfang in der Kaiser-Max-Straße. Zudem lädt der größte Adventskranz der Welt am Neptunbrunnen mit seinen vier dicken Kerzen die Besucher zum Staunen ein.

 Den Mitmenschen kann man am 5. Dezember Freude spenden: Der Johanniter-Weihnachtstruck kommt als großer LKW zum Neptunbrunnen und nimmt Päckchen an, die nach Osteuropa gehen. Die Packliste hierzu gibt es unter www.johanniter.de. Vom 1. bis 20. Dezember kann man diese Päckchen jedoch auch bei allen Lidl-Filialen abgeben und Familien in Not ein Geschenk zum Fest machen. 

Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen in der Kaufbeurer Vorweihnachtszeit gibt es im kostenlosen Programmheft „Weihnachtszauber 2014“, das in verschiedenen Geschäften und Einrichtungen ausgelegt ist, und im Internet unter www.weihnachten-kaufbeuren.de. von Martina Staudinger

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